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Anforderungen in Job und Uni : Nie wieder Mathe?

Eine neue Studie erhebt, wie hoch die mathematischen Anforderungen nach der Schule in Studium und Beruf sind. Bild: dpa

Wer glaubt, er werde nach der Schule nie wieder höhere Mathematik benötigen, kann an der Uni Überraschungen erleben: In sehr vielen Fächern werden Mathematikkenntnisse gebraucht. In welchen, hat eine neue Studie untersucht.

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          Viele Schüler beenden ihre Schulzeit in der Fehleinschätzung, Mathematik brauchten sie nie wieder. Doch in vielen Studienfächern werden sie dann wieder unerwartet mit Mathematikanforderungen konfrontiert, auch wenn es sich um Fächer außerhalb der klassischen Mint-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) handelt. Einer neuen Studie des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik zufolge brauchen etwa 80 Prozent der Studenten weitergehende mathematische Kenntnisse über das basale Grundwissen hinaus. Das gilt etwa für Studienfächer wie Wirtschaftswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Sportwissenschaften oder Architektur.

          Heike Schmoll
          Politische Korrespondentin in Berlin, zuständig für die „Bildungswelten“.

          Häufig sind es die mathematischen Anforderungen, die einen Teil der Studenten überforderten und zu schlechten Noten und einem Studienabbruch führen könnten, heißt es in der am Dienstag veröffentlichten Untersuchung. An der deutschlandweiten Delphi-Befragung beteiligten sich 550 Hochschullehrer unterschiedlicher Fächer. Dabei kristallisierten sich fünf Fächergruppen heraus, in denen jeweils ähnliche mathematische Erwartungen an die Studienanfänger gerichtet wurden.

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