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Strategiekonzept : Nato soll sich gemeinsam gegen „Cyber-Attacks“ verteidigen

  • Aktualisiert am

Kampf gegen den „Cyber-Storm”: Amerikanische Experten des „National Cybersecurity & Communications Integration Center” (NCCIC) Bild: AFP

Auf dem Nato-Gipfel im November in Lissabon soll das neue strategische Konzept des Bündnisses auf den Weg gebracht werden. Es sei nötig, sich künftig auch gemeinsam gegen Attacken über das Internet zu verteidigen, mahnt Nato-Generalsekretär Rasmussen.

          Die Nato soll sich nach Ansicht ihres Generalsekretärs Anders Fogh Rasmussen in Zukunft nicht nur gegen militärische Angriffe, sondern auch gegen Attacken über das Internet gemeinsam verteidigen.

          Dies soll ein Entwurf Rasmussens für das neue strategische Konzept des Bündnisses vorsehen, das auf dem Nato-Gipfel im November in Lissabon verabschiedet werden soll. Rasmussen habe sein Papier Anfang der Woche an die Regierungen der 28 Mitgliedstaaten verschickt, die es bislang strikt unter Verschluss hielten, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“.

          Drei Kernaufgaben

          Rasmussens Entwurf definiere drei Kernaufgaben des Militärbündnisses im 21. Jahrhundert: die kollektive Verteidigung, die Förderung von Stabilität weltweit und das Management von Krisen.

          Nato-Generalsekretär Rasmussen

          Neben der bisherigen militärischen Bedrohung und dem Terrorismus nenne Rasmussen weitere Gefahren, denen das Bündnis mit Abschreckung und gemeinsamer Verteidigung begegnen solle. Dazu zähle er vor allem „Cyber-Attacks“, also Angriffe auf die Computersysteme der Nato-Länder. Aber auch die Sicherheit der Energieversorgung einschließlich des Schutzes von Infrastruktur und Transportwegen müsse die Nato gewährleisten.

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