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Messerattacken : Mit den Waffen der Statistik

Stichwaffen aller Art: Als Tatwerkzeug immer beliebter? Bild: dpa

Zücken die Täter heute schneller das Messer als früher? Diese heikle Frage wird auch in der Politik zur Zeit heiß diskutiert. Die Daten darüber sind jedoch fragwürdig.

          Chemnitz, Kandel, Intercity nach Flensburg: Jedes Mal stach der Täter mit einem Messer auf sein Opfer ein. In Deutschland wurden im vergangenen Jahr mehr als 700 Menschen vorsätzlich getötet. Aus den drei Fällen lässt sich nicht schließen, dass heute mehr Täter zum Messer greifen als früher. Doch davon ist ständig die Rede. Die AfD spricht von einer „Messer-Epidemie“, im Boulevard ist die Rede von der „Messer-Angst in Deutschland“. Populisten reicht ein Gefühl. Wer Verantwortung für die Sicherheit im Land trägt, braucht verlässliche Daten. Wenn heute tatsächlich schneller das Messer gezückt wird, steigt nicht nur für die Opfer die Gefahr erheblich. Polizeibeamte müssten auch stärker an ihren eigenen Schutz denken. Und sind Appelle an die Zivilcourage von Passanten dann noch zu verantworten?

          Helene Bubrowski

          Politische Korrespondentin in Berlin.

          Verlässliche Daten gibt es nicht, jedenfalls nicht bundesweit. In der Polizeilichen Kriminalstatistik werden Straftaten, die mittels eines Messers begangen werden, – anders als Taten mittels anderer Waffen –, nicht gesondert erfasst. Möglicherweise ändert sich das Anfang 2019. Das Thema sei auf der Agenda, heißt es im Bundeskriminalamt. Eine Kommission von Bund und Ländern berate derzeit, ob das Messer als Tatmittel in den Fragenkatalog für die Polizeiliche Kriminalstatistik aufgenommen werden soll. Mit einer Entscheidung sei im Herbst zu rechnen.

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