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„Stop-and-go-Politik“ : Lindner erwartet Scheitern der Lockdown-Strategie

  • Aktualisiert am

Christian Lindner, Vorsitzender der FDP, am 28. September im Bundestag Bild: dpa

Der FDP-Vorsitzende fordert, sich auf den Schutz von besonders gefährdeten Gruppen zu konzentrieren. Für Gaststätten verlangt Christian Lindner eine Öffnungsperspektive.

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          Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner erwartet, dass die Lockdown-Strategie von Bund und Ländern scheitert und befürchtet als Konsequenz daraus eine dritte Welle. So komme man aus dem Wellenbrechen nicht heraus, sagte Lindner am Sonntagabend in der „Bild“-Zeitung.  Es drohe eine „Stop-and-go-Politik“.

          Der FDP-Chef äußerte die Hoffnung, dass es am Mittwoch gelinge, „über eine nationale Kraftanstrengung zu sprechen“. Es gehe darum, die wirklichen Risikogruppen zu schützen, in denen Hospitalisierungsquote und Sterblichkeit besonders hoch seien. Benötigt werde zudem eine Öffnungsperspektive mit einem klaren Regelwerk, welche Hygienestandards Gaststätten und andere erfüllen müssten.

          Angesichts der anhaltend hohen Corona-Infektionszahlen wollen die Bundesländer den derzeitigen Corona-Lockdown bis mindestens zum 20. Dezember verlängern und an einigen Stellen verschärfen – etwa mit strengeren Kontaktauflagen und einer erweiterten Maskenpflicht. Das geht aus einer Beschlussvorlage der Länder für die Beratungen mit dem Bund am Mittwoch hervor, die AFP vorliegt. Diese Verschärfungen sollen bis 17. Januar gelten – mit Ausnahmen für Weihnachten.

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