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Steinbrück und die Ampel : Schwalbe

Ein Kubicki macht noch keine Ampel. Linke Parteien aber gibt es schon mehr als genug.

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          Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer, und ein Kubicki noch keine Ampel. Der Alleinunterhalter von der Waterkant konnte noch so vom Kanzlerkandidaten Steinbrück und einer weiteren Koalitionsoption schwärmen, auf die Parteiführung griff seine Begeisterung auch diesmal nicht über. Zwar stimmt, dass Steinbrück in manchen Fragen dem linken Flügel der FDP näher steht als dem linken Flügel seiner eigenen Partei.

          Doch bestünde ein Ampelbündnis nicht nur aus Steinbrück und der FDP; es kämen auch noch die SPD und die Grünen dazu. Wie die FDP gegen zwei linke Seniorpartner das durchsetzen wollte, was sie schon in der Koalition mit der Union nicht durchbringt, bleibt Kubickis Geheimnis. Oder ist es gar keins? Eine Linksverschiebung der FDP, die ihr das „Umfallen“ ermöglichte, änderte das Spiel - allerdings auch für die Wähler.

          Linke Parteien gibt es im Bundestag reichlich, eine weitere wäre nicht vonnöten. Eine fortgesetzte Verwässerung ihres Programms hülfe der FDP nicht aus ihrer existentiellen Not heraus. Sie muss ihr liberales Profil wieder schärfen, notfalls in der Opposition.

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