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Schnelle Entscheidung : SPD will K-Frage schon im Spätsommer geklärt haben

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Der Vizekanzler und seine Parteivorsitzende: Olaf Scholz und Saskia Esken im März bei einer Fraktionssitzung der SPD im Bundestag. Bild: Kay Nietfeld/dpa

Vor der Union will die SPD aus den Startlöchern kommen – und sich schon in wenigen Wochen auf die Spitzenkandidatur zur Bundestagswahl einigen. Eigentlich scheint alles auf einen Namen hinauszulaufen.

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          SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat angekündigt, dass seine Partei schon in wenigen Wochen die Entscheidung über die Kanzlerkandidatur für die Bundestagswahl 2021 treffen wird. „Im Spätsommer werden wir über den Kanzlerkandidaten entscheiden, und dann ist die SPD als erste aller Parteien startklar“, sagte Klingbeil dem Redaktionsnetzwerk Deutschland.

          Über den möglichen Kanzlerkandidaten Olaf Scholz sagte Klingbeil: „Zweifellos: Olaf Scholz führt das Land als Vizekanzler und Finanzminister gemeinsam mit Angela Merkel erfolgreich durch die Corona-Krise. Wir sind sehr froh, ihn in unseren Reihen zu haben.“ Das Vorschlagsrecht aber liege bei den Parteivorsitzenden.

          Zuletzt hatten führende Sozialdemokraten auf eine rasche Entscheidung zur Kanzlerkandidatur gedrängt.

          Laut einer Umfrage vom Juli waren 42 Prozent der Ansicht, Scholz sei der geeignetste mögliche SPD-Bewerber für das Kanzleramt – weit dahinter folgten Bundesarbeitsminister Hubertus Heil, Bundesfamilienministerin Franziska Giffey und die SPD-Bundesvorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans.

          Allerdings waren auch 40 Prozent der Auffassung, Scholz sei ungeeignet für das Amt des Bundeskanzlers.

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