https://www.faz.net/-gpf-749rr

SPD Rheinland-Pfalz : Malu Dreyer soll auf Beck folgen

  • Aktualisiert am

Sie soll Kurt Beck folgen: Malu Dreyer, frisch nominiert Bild: dpa

Die SPD in Rheinland-Pfalz hat Malu Dreyer als Kandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin und Nachfolgerin Kurt Becks nominiert. Innenminister Lewentz wurde zum neuen SPD-Landesvorsitzenden gewählt. Beck gab derweil Beck abermals Fehler bei der Nürburgring-Finanzierung zu

          Die SPD in Rheinland-Pfalz hat Malu Dreyer als Kandidatin für das Amt der Ministerpräsidentin nominiert. Einstimmig votierten die 420 Delegierten am Samstag auf einem SPD-Parteitag in Mainz für die Sozialministerin des Landes.

          Die 51 Jahre alte Malu Dreyer soll am 16. Januar 2013 vom Landtag zur Nachfolgerin von Ministerpräsident Kurt Beck (SPD) gewählt werden. Beck hatte im September angekündigt, sich aus gesundheitlichen Gründen nach 18 Jahren Amtszeit aus der Politik zurückzuziehen.

          „An manchen Stellen nicht interveniert“

          Auf seinem Abschiedsparteitag gab der 63 Jahre alte Beck abermals politische Fehler bei der Finanzierung des Nürburgrings zu. „Es können falsche Entscheidungen getroffen worden sein, so wie ich mir vorhalte, an manchen Stellen nicht interveniert zu haben“, sagte Beck, der zugleich seinen ehemaligen Finanzminister Ingolf Deubel (SPD) verteidigte. Er sei sich sicher, dass Deubel in bestem Wissen gehandelt habe.

          Innenminister Roger Lewentz soll den Vorsitz der Landes-SPD übernehmen

          Im Nürburgring-Prozess wird seit Oktober die im Jahr 2009 spektakulär gescheiterte Privatfinanzierung der Bauten an der Rennstrecke in der Eifel aufgearbeitet. Unter anderem muss sich der frühere Finanzminister Deubel in dem Verfahren wegen Untreue verantworten.

          Zum Nachfolger an der Spitze der rheinland-pfälzischen SPD wurde Innenminister Roger Lewentz gewählt. Der Landesparteitag wählte den 49 Jahre alten gebürtigen Lahnsteiner am Samstag in Mainz mit einer Mehrheit von 95,3 Prozent der Stimmen zum Vorsitzenden der Landespartei.

          Weitere Themen

          Guaidó bietet Maduro die Stirn

          Aufstand in Venezuela : Guaidó bietet Maduro die Stirn

          Er wolle die Usurpation beenden, eine Übergangsregierung einsetzen und freie Wahlen abhalten, sagte der Präsident des entmachteten Parlaments von Venezuela, Juan Guaidó. Viele Staaten unterstützen ihn. Doch das Militär hält Präsident Maduro die Treue.

          Massendemonstration in Venezuela Video-Seite öffnen

          Gegen Präsident Maduro : Massendemonstration in Venezuela

          Großdemonstration in der venezolanischen Hauptstadt Caracas. Hunderttausende Menschen protestierten in den Straßen gegen den Präsidenten Maduro. Sie sind verärgert über den sozialistischen Staatschef, der jüngst seine neue Amtszeit angetreten hat.

          Topmeldungen

          Wie schädlich sind Stickoxide? Darüber wird gerade heftig gestritten.

          Feinstaub-Debatte : Auf Stromlinie

          Die Umweltpolitik ist besonders anfällig dafür, Wissenschaft zu verformen. Doch gerade auf diesem Feld ist die Politik auf Vertrauen angewiesen. Die Debatte um Diesel-Fahrverbote droht dies nachhaltig zu zerstören. Ein Kommentar.

          Aufstand in Venezuela : Guaidó bietet Maduro die Stirn

          Er wolle die Usurpation beenden, eine Übergangsregierung einsetzen und freie Wahlen abhalten, sagte der Präsident des entmachteten Parlaments von Venezuela, Juan Guaidó. Viele Staaten unterstützen ihn. Doch das Militär hält Präsident Maduro die Treue.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.