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SPD-Regionalkonferenzen : Die Qual des Wahlkampfs

Wer wird’s? Die Kandidaten für den Parteivorsitz Bild: dpa

SPD-Kandidaten reisen durch das Land und diskutieren mit der Basis. Die Genossen sollen wieder zu sich kommen. Ob das klappt? Unterwegs mit einer suchenden Partei.

          10 Min.

          Saarbrücken, 4. September

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Mona Jaeger

          Redakteurin in der Politik.

          Die SPD sucht neue Vorsitzende, auf Regionalkonferenzen präsentieren sich 17 Bewerberinnen und Bewerber. Erste Station ist das Saarland. Gemessen an der Einwohnerzahl leben dort die weltweit meisten Sozialdemokraten. Das Congress Centrum an der Saar ist proppenvoll, alle sind nervös. Neun Minuten Redezeit hat jeder Kandidat an diesem und den folgenden 22 Abenden. Wer anfängt, bestimmt das Los. Es fällt heute auf den früheren NRW-Finanzminister Nobert Walter-Borjans und die schwäbische Abgeordnete Saskia Esken. Fünf Minuten haben sie für ihr Eröffnungsplädoyer: Esken stellt Borjans vor, Borjans präsentiert Esken, da lässt es sich leichter selbst loben. Borjans hat Steuer-CDs gekauft, mit deren Hilfe der Fiskus sieben Milliarden Euro eingetrieben hat. Eskens ist Netzpolitikerin im Bundestag.

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