https://www.faz.net/-gpf-aga7v

Wahlsiegerin Manuela Schwesig : Ostdeutsch selbstbewusst

An ihr kommt keiner vorbei: Manuela Schwesig ist Wahlsiegerin in Mecklenburg-Vorpommern. Bild: Reuters

Mit ihr an der Spitze triumphiert die SPD wie noch nie in Mecklenburg-Vorpommern. Manuela Schwesig gewinnt ihre erste Landtagswahl souverän und bleibt Ministerpräsidentin. Irgendwann könnte es für sie um mehr gehen als nur um ostdeutsche Identitäten.

          2 Min.

          Die Geschichte der SPD-Ministerpräsidenten in Mecklenburg-Vorpommern war auch immer die Geschichte von einem jungen Bundesland und seiner ostdeutschen Vergangenheit. Die Geschichte von Ministerpräsidenten, die ostdeutsches Selbstbewusstsein stärkten oder schlicht ostdeutsche Befindlichkeiten pflegten. Geholfen hat es ihnen jedenfalls im Amt, sie alle waren beliebt.

          Matthias Wyssuwa
          Politischer Korrespondent für Norddeutschland und Skandinavien mit Sitz in Hamburg.

          Wie Harald Ringstorff, der 1998 trotz aller Empörung aus dem Bund eine Koalition mit der späteren Linkspartei schmiedete. Oder wie sein Nachfolger Erwin Sellering, der zwar selbst aus dem Westen kam, aber bundesweit Schlagzeilen machte, weil er die DDR keinen kompletten Unrechtsstaat nennen wollte und damit die Forderung verband, die Lebensleistungen von ostdeutschen Bürgern zu respektieren. Manuela Schwesig hält es da nicht anders.

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+