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SPD, Maas und Russland : Früher war alles besser

Heiko Maas steht in der SPD wegen seiner kritischen Haltung zu Russland in der Kritik (Archiv). Bild: EPA

Mit seiner kritischen Haltung zu Russland ist Außenminister Heiko Maas in der SPD angeeckt. Nun musste er sich vor der Parteiführung rechtfertigen und sich mit deren Verklärung von Willy Brandt auseinandersetzen.

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          Heiko Maas ist jetzt endgültig Außenminister. Zwar übt er das Amt schon seit März aus und hat sich längst als stil- und trittsicher auf dem Parkett der Welt erwiesen. Aber ihm fehlte noch etwas: der Segen der eigenen Partei, der SPD. Der wurde ihm am Montag erteilt, etwas halbherzig zwar, aber das konnte für Maas durchaus schon als Sieg durchgehen. Es hatte viel Kritik an ihm gegeben, so dass sich der Parteivorstand entschlossen hatte, eine Sitzung allein der Außenpolitik und damit ihm zu widmen.

          Frank Pergande

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Allen war dabei klar, dass es gar nicht um die Außenpolitik allgemein gehen sollte, sondern allein um das Verhältnis zu Russland. Für die SPD ist das eine besonders sensible Angelegenheit. Seit je. Und Maas war vorgeworfen worden, das zu wenig beachtet zu haben. So ein Vorwurf wiegt sehr schwer in den Augen der sozialdemokratischen Führung.

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