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F.A.S. exklusiv : SPD kritisiert Spahn trotz Nachbestellung von Impfdosen

Hier geht kaum was: Ein leerer Kühlschrank im Impfzentrum des Landkreises Aschaffenburg Bild: Lucas Bäuml

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sieht in der Nachbestellung von Biontech-Impfdosen durch die EU auch einen Erfolg seiner Partei. Dem Gesundheitsminister hält er weiter Versäumnisse vor.

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          Die SPD hält trotz der europäischen Nachbestellung von Biontech-Impfstoff an der Kritik an Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fest. SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.): „Jens Spahn hatte die Verantwortung, sich um die Impfkampagne zu kümmern. Er hatte dafür Monate Zeit. Es war von Anfang an klar, dass Impfen unser Ausweg aus der Pandemie ist und deswegen im Detail vorbereitet werden muss. Das hat Spahn nicht getan.“

          Morten Freidel

          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung

          Livia Gerster

          Redakteurin in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Julia Schaaf

          Redakteurin im Ressort „Leben“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Am Freitag verkündete die EU-Kommission, man habe sich 300 Millionen weitere Dosen des Impfstoffes von Biontech gesichert. Klingbeil sah darin auch einen Erfolg der SPD. „Ich bin sehr froh, dass unsere Kritik der letzten Tage schon zu wichtigen Veränderungen geführt hat. Es hat Nachbestellungen beim Impfstoff gegeben, die Produktionskapazitäten von Biontech werden ausgebaut, Spahn hat nun alle Pharmaunternehmen angeschrieben“, und Merkel habe das Thema zur Chefsache gemacht. „Alles das hilft, dass wir schneller einen endgültigen Weg aus der Krise finden“, sagte er der F.A.S.

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