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Umfrage : SPD gewinnt, AfD verliert

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Die neuen Vorsitzenden der SPD Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans Bild: dpa

Zum Abschluss ihres Parteitags gibt es für die SPD gute Nachrichten von den Meinungsforschern. Unter den neuen Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans kann die Partei in der Wählergunst zulegen.

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          Die SPD kann am Wochenende ihres Parteitags in der Wählergunst laut einer Umfrage leicht zulegen. Im „Sonntagstrend“, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid für die Zeitung „Bild am Sonntag“ erhebt, legt die SPD einen Punkt zu und kommt jetzt auf 16 Prozent. Die AfD verliert hingegen einen Punkt und kommt jetzt auf 13 Prozent.

          Keine Veränderungen gibt es bei der Union (28 Prozent), den Grünen (20 Prozent) und den sonstigen Parteien (6 Prozent). Die Linke verliert einen Prozentpunkt und kommt nun auf 8 Prozent, die FDP gewinnt einen Punkt hinzu und kommt auf 9 Prozent.

          SPD debattiert über Außen- und Sicherheitspolitik

          Befragt wurden für die Umfrage 1.876 Menschen im Zeitraum vom 27. November bis 4. Dezember 2019. Der Sieg der neuen SPD-Führung aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans bei dem Mitgliederentscheid der Partei war am 30. November bekannt geworden.

          Am Sonntag setzt die SPD ihren Parteitag in Berlin fort. Am letzten Tag des dreitägigen Treffens diskutieren die Delegierten unter anderem über Außen- und Sicherheitspolitik. Auch die Themen Bildung und Digitalisierung stehen auf der Tagesordnung. Der Parteitag soll gegen Mittag mit einem Schlusswort der neuen Vorsitzenden Esken und Walter-Borjans zu Ende gehen.

          Esken und Walter-Borjans waren am Freitag offiziell gewählt worden. Der Parteitag beauftragte die Führungsspitze, mit der Union Gespräche über eine Reihe von Forderungen aufzunehmen. Unter anderem will die SPD ein Investitionsprogramm, einen höheren Mindestlohn und Nachbesserungen am Klimapaket durchsetzen. Außerdem beschloss der Parteitag Konzepte zur Reform des Sozialstaats und für eine Kindergrundsicherung.

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