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SPD in der Krise : Gabriel plädiert für Konkurrenzkampf um Kanzlerkandidaten

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Zweifel an der Kanzlerkandidatur: SPD-Chef Sigmar Gabriel in Völklingen Bild: dpa

Während die SPD sich weiter im Umfragetief befindet, denkt der Parteivorsitzende öffentlich über weitere Mitbewerber um die Kanzlerkandidatur nach.

          SPD-Chef Sigmar Gabriel wünscht sich einen Konkurrenzkampf um die Kanzlerkandidatur seiner Partei. „Es wäre hervorragend, wenn es im nächsten Jahr zwei oder drei Leute aus der Führungsspitze der SPD gäbe, die sagen: Ich traue mir das zu“, sagte Gabriel in der Zeitschrift „Spiegel“.

          Bei mehreren Kandidaten für eine Spitzenkandidatur werde es einen Mitgliederentscheid geben. Bislang wird die Entscheidung über den Kanzlerkandidaten der SPD für Anfang 2017 erwartet.

          Gabriel selbst will sich noch nicht festlegen. Auf die Frage, ob er entschlossen sei, als Kandidat anzutreten, sagte er: „Das entscheidet die SPD, wenn es soweit ist.“

          Angesichts von Umfragen, in denen die SPD bei rund 20 Prozent liegt, sei es allerdings schwierig, den Kanzler zu stellen. Die Partei müsse nun zeigen, dass sie ohne Wenn und Aber Schutzmacht der normalen Arbeitnehmer ist.

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