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Vor Wahlen am 26. September : Umfragen sehen SPD in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern deutlich vorn

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Ihre Partei kann laut Umfragen deutlich zulegen: Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) Bild: dpa

Einer aktuellen Umfrage zufolge liegt die SPD in Mecklenburg-Vorpommern fast 20 Prozentpunkte vor dem Koalitionspartner CDU. Auch in Berlin haben die Sozialdemokraten laut zwei Erhebungen die Grünen überholt.

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          Einen Monat vor den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin, wo am 26. September parallel zur Bundestagswahl gewählt wird, liegt die SPD laut Umfragen deutlich vorn. Nach einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung von Infratest dimap, die im Auftrag des Norddeutschen Rundfunks (NDR) und zweier Zeitungen durchgeführt werde, kommt die SPD in Mecklenburg-Vorpommern auf 36 Prozent.

          Das sind rund fünf Prozentpunkte mehr, als die von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig geführte Partei bei der Wahl 2016 erhalten hatte. Die AfD ginge mit 17 Prozent der Stimmen erneut als zweitstärkste Partei aus der Wahl hervor. Die CDU, derzeit Koalitionspartner der SPD, käme auf einen Wähleranteil von 15 Prozent, die Linkspartei auf elf Prozent. Die Grünen würden mit sechs Prozent und die FDP mit acht Prozent wieder in den Landtag zurückkehren.

          Grüne in Berlin fallen hinter CDU zurück

          In Berlin kam die SPD mit ihrer Spitzenkandidatin Franziska Giffey laut einer am Mittwoch veröffentlichten Erhebung von Infratest dimap für den Rundfunk Berlin-Brandenburg und die „Berliner Morgenpost“ auf 23 Prozent und zog damit gegenüber der vorangegangenen Umfrage an den Grünen vorbei.

          Die Grünen mit ihrer Spitzenkandidatin Bettina Jarasch fielen hingegen von 22 auf 17 Prozent. Die CDU um Spitzenkandidat Kai Wegner verschlechterte sich um zwei Punkte auf 19 Prozent. Die Linke blieb stabil bei zwölf Prozent, die FDP büßte einen Punkt auf acht Prozent ein. Die AfD gewann einen Punkt und lag bei elf Prozent.

          Eine ebenfalls am Mittwoch veröffentlichte Erhebung des Instituts Insa für die Bild-Zeitung kam auf ähnliche Werte – für die SPD 22 Prozent, für die Grünen 18 Prozent, für die CDU 16 Prozent, für die Linke 15 Prozent, für die FDP neun Prozent und für die AfD zwölf Prozent. Das aktuelle rot-rot-grüne Regierungsbündnis hätte damit eine Mehrheit, auch andere Dreierbündnisse wären aber rechnerisch möglich.

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