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SPD im Bundestag : Oppermann tritt nicht wieder an

Thomas Oppermann Bild: dpa

Nach dreißig Jahren in der Landes- und Bundespolitik will Thomas Oppermann nicht wieder für den Bundestag kandidieren. Sein Wunsch, einmal Innenminister zu werden, blieb unerfüllt.

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          Der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende und amtierende Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann wird nicht wieder für den Bundestag kandidieren. Oppermann teilte mit, dass es nach dreißig Jahren in der Landes- und Bundespolitik an der Zeit sei.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Der studierte Jurist, beheimatet in Niedersachsen, hatte als Landesminister im Kabinett von Gerhard Schröder Karriere gemacht, später im Bundestag in Berlin als Parlamentarischer Geschäftsführer und dann Fraktionsvorsitzender der Sozialdemokraten zu den energischen Taktgebern der SPD gehört. In der großen Koalition 2013-2017 hatte er gemeinsam mit dem CDU-Politiker Volker Kauder effizient die Arbeit der damals noch größeren SPD-Regierungsfraktion koordiniert.

          Eine politische Bürde war die Affäre um den früheren Abgeordneten Sebastian Edathy, in der Oppermann eine nie ganz aufgeklärte Rolle gespielt hatte. Oppermann musste aber, anders als der CSU-Politiker Hans-Peter Friedrich nicht zurücktreten. Sein Wunsch, einmal Innenminister zu werden, bleibt unerfüllt.

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