INSA-Umfrage : Die SPD regiert und verliert
Die SPD hat einer Umfrage zufolge in der Wählergunst weiter an Boden verloren. Die frühe Debatte um den richtigen Kanzlerkandidaten für die Bundestagswahl 2017 verschrecke mögliche SPD-Wähler, sagte Hermann Bunkert, Chef des Meinungsforschungsinstituts INSA, der „Bild“-Zeitung (Dienstagausgabe) laut Vorabbericht. Wäre am Sonntag Bundestagswahl käme die SPD demnach nur noch auf 23,5 Prozent.
Das wäre abermals ein halber Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. „Die Debatte zeigt das fehlende Selbstbewusstsein der SPD. Wer nicht von sich selbst überzeugt ist, kann auch andere nicht überzeugen“, sagte Bunkert.
Im INSA-Meinungstrend verlieren auch CDU/CSU einen Prozentpunkt auf 41 Prozent. Dagegen gewinnen die Grünen einen Punkt auf zehn Prozent hinzu, die Linken eine halben Punkt auf 9,5 Prozent. Die außerparlamentarischen Oppositionsparteien FDP und AfD stagnieren bei drei und 6,5 Prozent. Für den Meinungstrend befragte INSA zwischen dem 10. und 13. März insgesamt 2.161 Wahlberechtigte.
