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SPD-Antrag : München soll zum Fastenbrechen einladen

  • Aktualisiert am

Stuttgart (und Frankfurt) haben es vorgemacht: gemeinsames Fastenbrechen im Ramadan 2006. In München hat die SPD dazu jetzt einen offiziellen Empfang der Stadt vorgeschlagen. Bild: dpa

Integration soll keine Einbahnstraße sein: Nach diesem Motto verfährt jetzt die Münchner SPD-Fraktion. Sie schlägt einen offiziellen Empfang zur Feier des Fastenbrechens im Ramadan vor.

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          Die bayerische Landeshauptstadt München soll nach dem Willen der SPD-Stadtratsfraktion künftig offiziell zum gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan einladen. Ein solcher Empfang, zu dem Vertreter muslimischer Verbände, der christlichen Kirchen und anderer Religionsgemeinschaften gebeten werden sollen, diene dem Dialog und der Begegnung zwischen den verschiedenen Konfessionen, teilte die Fraktion am Donnerstag mit.

          Außerdem setze München damit „ein klares Zeichen gegen die Ausgrenzung religiöser Gruppierungen“. Bei dem städtischen Empfang im Laufe des Fastenmonats soll es nach den Vorstellungen der SPD ein Gebet, einige Ansprachen sowie ein gemeinsames Essen geben.

          Schätzungen nach lebten in München etwa 124.000 Muslime. Das entspreche etwa 8,3 Prozent der Stadtbevölkerung. „Wenn die Stadt selbst zum gemeinsamen Fastenbrechen einlädt, ist das ein starkes Signal: Es zeigt, dass die Musliminnen und Muslime in der Mitte der Münchner Stadtgesellschaft angekommen sind“, sagte Cumali Naz, Sprecher für Migration in der SPD-Fraktion.

          Die CSU signalisierte bereits Offenheit für den Vorschlag. „Sie werden bei uns niemanden finden, der damit grundsätzlich ein Problem hätte“, sagte ein Sprecher.

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