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Neue Hochinzidenzgebiete : Tourismusbeauftragter verteidigt Einstufung von Spanien und Niederlanden

  • Aktualisiert am

Kein Verbot, aber „Signal für die zukünftige Urlaubsplanung“: Touristen Mitte Juli entlang Barcelonas La Rambla Bild: dpa

Ab Dienstag müssen Reiserückkehrer aus Spanien und den Niederlanden für fünf Tage in Quarantäne, sofern sie nicht geimpft oder genesen sind. Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung verteidigt die Einstufung.

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          Der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung, Thomas Bareiß (CDU), hat die Einstufung Spaniens und der Niederlande als Hochinzidenzgebiete verteidigt. „Das macht Reisen sicher und - soweit es in einer Pandemie geht - auch planbar“, sagte Bareiß der Samstagsausgabe der Bild-Zeitung. Zwar sei es „bedauerlich“, dass die Inzidenzen in Spanien und den Niederlanden so stark gestiegen seien. Aber die Einstufung in die verschiedenen Risikogebiete erfolge nach „transparenten Regelungen“. Die Einreisebestimmungen müssten zudem mit den Entwicklungen in der Pandemie immer wieder neu bewertet werden.

          Die Einstufungen Spaniens und der Niederlande wegen hoher Infektionszahlen gelten ab Dienstag. Die Entscheidung der Bundesregierung vom Freitag bedeutet zwar kein Reiseverbot. Wer nicht vollständig geimpft oder genesen ist, muss aber nach der Rückkehr nach Deutschland mindestens fünf Tage in Quarantäne. Einige Reiseveranstalter berichteten bereits von einer wachsenden Verunsicherung der Kunden und Stornoanfragen.

          Bareiß hob hervor, dass Geimpfte keine nennenswerten Einschränkungen beim Reisen hätten. „Das ist auch richtig“, sagte der CDU-Politiker. Impfungen müssten bei Urlaubsreisen, Messen oder Konzertveranstaltungen „den Unterschied ausmachen“. Die neue Einstufung Spaniens sei vor allem ein „Signal für die zukünftige Urlaubsplanung“.

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