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Chipkarte : Spahn verteidigt elektronische Gesundheitskarte

  • Aktualisiert am

Gesundheitsminister Jens Spahn Bild: dpa

Nach Spekulationen über ein Aus des Mammutprojekts hat sich der Gesundheitsminister nun doch klar für die Karte ausgesprochen. Die Milliarde sei nicht umsonst investiert worden, sagte er in einem Interview.

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          Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hält an der elektronischen Gesundheitskarte fest. „Die Milliarde ist nicht umsonst investiert“, sagte Spahn der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ). Es bleibe „sowohl bei der flächendeckenden Installation der Verbindungsgeräte als auch bei der Nutzung der Chipkarte“, zitierte das Blatt aus einem Schreiben des Gesundheitsministeriums an die Spitzenverbände der Krankenkassen und Ärzte.

          Zuvor hatte es Spekulationen über ein mögliches Aus der elektronischen Gesundheitskarte gegeben. Spahn selbst hatte Zweifel daran geäußert, dass die elektronische Gesundheitskarte in ihrer derzeitigen Form sinnvoll ist. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) zeigte sich offen für das Aus der Karte und sagte, Spahn habe diesbezüglich „freie Hand“.

          Die elektronische Gesundheitskarte ist ein Mammutprojekt: Die vor mehr als zehn Jahren gestartete Einführung der umstrittenen Karte hat bislang Kosten von rund einer Milliarde Euro verursacht. Es gab wiederholt Verzögerungen.

          jep

          AFP

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