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Sonntagsfrage : Acht Prozent würden AfD wählen

  • Aktualisiert am

Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD, bei einer Kundgebung in Hamburg Bild: dpa

Wären heute Wahlen, würde die AfD unter Frauke Petry laut einer aktuellen Umfrage so viele Stimmen erhalten wie seit einem Jahr nicht mehr. Kanzlerin Merkel dagegen verliert an Rückhalt.

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          Vor dem Hintergrund der Flüchtlingsdebatte klettert die Alternative für Deutschland (AfD) in der Wählergunst auf den höchsten Wert seit über einem Jahr. Im aktuellen „Sonntagstrend“, den das Meinungsforschungsinstitut Emnid wöchentlich im Auftrag von „Bild am Sonntag“ erhebt, legt die rechtspopulistische Partei um einen Prozentpunkt auf 8 Prozent zu. Zuletzt kam sie im Oktober 2014 auf diesen Wert. Besonders groß ist der Zuspruch in Ostdeutschland: Hier kommt die AfD auf 15 Prozent, während es im Westen nur 7 Prozent sind.

          Einen Prozentpunkt abgeben muss laut der Umfrage die SPD, sie erreicht 25 Prozent. Unverändert bleiben die Werte für Union (36 Prozent), FDP (5 Prozent), Linkspartei (10 Prozent) und Grüne (10 Prozent). Die Sonstigen kommen auf 6 Prozent.

          Merkel verliert an Zustimmung

          In der sogenannten Kanzlerfrage kann SPD-Chef Sigmar Gabriel gegenüber Amtsinhaberin Angela Merkel (CDU) Boden gutmachen: Wenn der Bundeskanzler direkt gewählt würde, würden jetzt 21 Prozent für den Sozialdemokraten stimmen - im Mai waren es 17 Prozent. Merkel fällt dagegen von 53 auf 45 Prozent zurück.

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