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Sinkende Impfquote : Wie die Länder Skeptiker und Impfmuffel überzeugen wollen

Ein Dynamofan in Dresden lässt sich zum Start der neuen Saison in einem Bus impfen. Bild: dpa

Unter den Ungeimpften sind gar nicht so viele Verschwörungstheoretiker. Viele waren bisher nur zu lethargisch, um zum Arzt zu gehen. Sie sollen nun überzeugt werden.

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          Noch vor einem Monat wurden in Deutschland mehr als eine Million Bürger pro Tag geimpft. „Die Leute haben uns die Bude eingerannt“, sagt der Amtschef im Gesundheitsministerium von Baden-Württemberg, Uwe Lahl. Davon kann keine Rede mehr sein. Längst gibt es mehr Stoff als Freiwillige, und das, obwohl erst die Hälfte der Bürger voll geschützt ist.

          Das liege vor allem an den vielen Impfskeptikern, sagt Lahl. Da gebe es etwa Pflegerinnen, die fürchteten, unfruchtbar zu werden. Russlanddeutsche, die alles außer Sputnik für Teufelszeug hielten. Und schließlich einen harten Kern aus Religiösen, Anthroposophen und anderweitig Überzeugten, die die Impfung völlig ablehnten. Die Baden-Württemberger versuchen nun, „das Ruder rumzureißen“.

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