https://www.faz.net/-gpf-9okkk

Seehofer in Görlitz : Sachsen bekommt mehr Bundespolizisten

  • Aktualisiert am

Bundesinnenminister Horst Seehofer am Montag mit dem sächsischen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer in Görlitz Bild: dpa

Mehr als 250 Bundespolizisten als geplant sollen bis 2024 in die sächsische Grenzregion entsandt werden. Das erklärte Bundesinnenminister Seehofer bei einem Besuch in Görlitz.

          1 Min.

          Sachsen bekommt mehr Unterstützung von der Bundespolizei. Noch in diesem Jahr sollen zunächst 261 Beamte vor allem in die Grenzregionen entsandt werden, 11 mehr als geplant. In den folgenden Jahren bis 2024 kommen dann weitere 250 Bundespolizisten zusätzlich hinzu. Dies kündigte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) am Montag bei einem Zusammentreffen mit Ministerpräsident Michael Kretschmer und Landesinnenminister Roland Wöller (beide CDU) in Görlitz an.

          In Sachsen wird am 1. September ein neuer Landtag gewählt. Die CDU als bisher stärkste Kraft liegt in den Umfragen derzeit Kopf an Kopf mit der AfD. Die Entwicklung der Kriminalität ist in den Grenzregionen ein zentrales Thema.

          Auf dem Programm stand zudem die Unterzeichnung eines „Memorandum of Unterstanding“, in dem Sachsen und der Bund gemeinsam einen „Technologiepark Bauen 4.0“ entwickeln wollen. Für das Projekt der TU Dresden soll eine Institution in der Oberlausitz entstehen, die sich mit der Digitalisierung im Bauwesen beschäftigt. Dafür ist ein Finanzierungsvolumen von rund 15 Millionen Euro vorgesehen.

          Weitere Themen

          „Es ist kein Krieg, aber ein Kampf" Video-Seite öffnen

          Fischerei-Streit : „Es ist kein Krieg, aber ein Kampf"

          Das sagte die zuständige französische Ministerin im Streit um die Vergabe von Fischereilizenzen zwischen der EU und Großbritannien. Am Donnerstag hatte Paris einen britischen Kutter beschlagnahmt.

          Unvernünftige Impfverweigerer

          Corona-Pandemie : Unvernünftige Impfverweigerer

          Während die Impfquote praktisch stagniert, landen immer mehr Corona-Patienten im Krankenhaus. Planbare Operationen könnten bald wieder verschoben werden. Die Folgen wären alles andere als trivial.

          Topmeldungen

          Pragmaten im Aufzug: Kanzlerkandidat Olaf Scholz (links) und Fraktionschef Rolf Mützenich (beide SPD) am 28. September im Bundestag

          SPD-Papier : Im Trippelschritt zur bewaffneten Drohne

          Die Sozialdemokraten überlegen, ihre jahrelange Blockade gegen das unbemannte Waffensystem aufzugeben. Im Machtpoker der Ampel-Parteien könnte ihr das bald nützlich werden.
          Letztlich nur die Summe aller Teile: Volkswagen konnte bislang rund 800.000 Autos nicht bauen, weil begehrte Halbleiter fehlen.

          Automobilbranche : Crashtest Chipmangel

          Volkswagen verschiebt seine Entscheidung über Milliardeninvestitionen in den Dezember. Neben den Materialengpässen, die sich für die gesamte Branche bis 2022 hinziehen werden, muss man in Wolfsburg die Transformation zur Elektromobilität bewältigen.
          Gedenken an die 2018 ermordete Holocaust-Überlebende Mireille Knoll in Paris vor deren Wohnung in Paris

          Mord an Mireille Knoll : „Weil sie eine Jüdin war“

          Der Mord an der Holocaust-Überlebenden Mireille Knoll hat Frankreich tief erschüttert. Seit Donnerstag muss sich der mutmaßliche Haupttäter, ein junger Mann algerischer Herkunft, dafür vor Gericht verantworten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.