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Seehofer antwortet seinen Kritikern : „Das schadet der CSU, sonst gar nix“

  • Aktualisiert am

CSU-Chef Horst Seehofer verteidigt sich gegen Kritik aus den eigenen Reihen Bild: dpa

Horst Seehofer wirft seinem Vorgänger Erwin Huber parteischädigendes Verhalten vor. Die anhaltende Kritik an seinem Führungsstil sieht der CSU-Chef als einen Grund für das schlechte Abschneiden bei der Europawahl.

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          CSU-Chef Horst Seehofer hat seinem Vorgänger Erwin Huber wegen dessen anhaltender Kritik am eigenen Führungsstil parteischädigendes Verhalten vorgeworfen. „Was Erwin Huber sagt, das kann wirklich niemanden überraschen. Das macht er seit sechs Jahren - manchmal mit mehr, manchmal mit weniger Intensität“, sagte Seehofer in der Donnerstagsausgabe der „Augsburger Allgemeinen“. „Aber das hat nur eine Wirkung, eine einzige: Das schadet der CSU, sonst gar nix.“

          Nach der jüngsten Wahlpleite der Christsozialen bei der Europawahl hatte Huber Seehofer autoritäres Gehabe vorgeworfen. Zugleich hatte er rasche Klarheit über die Nachfolge von Seehofer gefordert.

          Schlechtes Ergebnis bei der Europawahl sei ein Warnschuss

          Seehofer lehnte eine vorgezogene Personaldebatte ab. „Es gibt überhaupt keinen Anlass, holterdiepolter die Zukunft zu regeln“, sagte der bayerische Ministerpräsident. „Ja, sollen wir jetzt dreieinhalb Jahre bis 2017 eine Personaldebatte führen? Da sag’ ich: Dann brauchen wir über die Verteilung der Positionen nach der Wahl nicht mehr zu reden, weil wir dann nichts mehr zu verteilen haben.“

          Das schwache Abschneiden bei der Europawahl sei ein „Warnschuss“ gewesen, betonte Seehofer. Er gab seinen Kritikern eine Mitschuld an dem schlechten Ergebnis. Seit November habe es „diese Debatte über den Führungsstil“ gegeben, kritisierte Seehofer und schlussfolgerte: „Diese Neigung zur Selbstbeschäftigung gefällt den Leuten nicht.“

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