Wagenknecht-Schwarzer-Demo :
Friedenstauben, Querfront und „Baerbock weg!“

Von Friederike Haupt, Berlin
Lesezeit: 6 Min.
Sahra Wagenknecht spricht zu den Tausenden Teilnehmern der Kundgebung in Berlin.
Tausende folgen dem Aufruf von Alice Schwarzer und Sahra Wagenknecht. In Berlin protestieren sie gegen Waffenlieferungen an die Ukraine – und Außenministerin Baerbock. Einige Teilnehmer äußern extreme Positionen.

Die größte Gefahr für die Ukraine geht nicht von Putin aus, sondern von Annalena Baerbock. So kann man die Stimmung zusammenfassen am Samstagnachmittag vor dem Brandenburger Tor in Berlin. Tausende haben sich im Schneeregen versammelt zu einer Kundgebung mit dem Titel „Aufstand für Frieden“. Wobei es mindestens so viel um Aufstand geht wie um Frieden. Aus Tausenden Kehlen brüllt es immer wieder: „Baerbock weg! Baerbock weg!“ So auch, als die Frauenrechtlerin Alice Schwarzer auf der Bühne spricht und den Namen der deutschen Außenministerin erwähnt. Zur Antwort schallt es: „Baerbock weg!“ Schwarzer scheint angetan, lachend spricht sie zur Menge: „Ich seh schon, der Name Baerbock ist hier eine sichere Bank.“ Folgerichtig ruft die Menge: „Baerbock weg!“

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