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Sozialdemokraten : Schulz will nächsten SPD-Kanzlerkandidaten per Urwahl küren

  • Aktualisiert am

Der frühere SPD-Chef Martin Schulz im Bundestag Bild: EPA

Der frühere SPD-Chef lobt die Wahl für den CDU-Vorsitz als „innovativ, spannend und demokratiefördernd“ und sieht darin ein Vorbild für seine Partei. Eine Urwahl werde die SPD inhaltlich beleben.

          Der frühere SPD-Chef Martin Schulz plädiert für eine Urwahl des nächsten Kanzlerkandidaten seiner Partei. „Wenn Personen mit ihren Programmvorstellungen im Wettbewerb antreten, dann wird es richtig spannend“, sagte Schulz den Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschland vom Donnerstag. „Wir in der SPD sollten deshalb nicht verzagt sein und spätestens zur nächsten Bundestagswahl in einer Urwahl den Spitzenkandidaten bestimmen.“

          Den Prozess zur Bestimmung der Nachfolge von Angela Merkel an der CDU-Spitze sieht Schulz als gelungenes Beispiel. „Die CDU ist einen sichtbar neuen Weg gegangen. Das war innovativ, spannend und demokratiefördernd“, sagte Schulz. „Die Vorwahlen haben Interesse an der politischen Debatte geweckt.“ So würde auch eine Urwahl die SPD „nicht nur stärken, sie wird die SPD inhaltlich beleben“, befand der Kanzlerkandidat der SPD bei der Bundestagswahl 2017.

          Schulz wertete zugleich die Grünen als „strategischen Partner“ und die Ökologie als „entscheidende Frage der nächsten Generationen“. „Die Lösung der ökologischen Frage steht im Zentrum des Lebens vieler Menschen und ihrer Kinder. Das verschafft den Grünen den großen Erfolg dieser Zeit“, sagte Schulz.

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