https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/schulz-als-spd-kanzlerkandidat-populaerer-als-gabriel-14491144.html

SPD-Kanzlerkandidat : Schulz populärer als Gabriel

  • Aktualisiert am

Wer ist der bessere Kanzlerkandidat? Der SPD-Vorsitzende Sigmar Gabriel mit dem EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz (rechts) beim Bundesparteitag der SPD im Dezember 2015 in Berlin Bild: dpa

Eigentlich wird der SPD-Parteichef auch Kanzlerkandidat. Eigentlich. Denn Sigmar Gabriel ist bei den Deutschen nicht sonderlich beliebt. Sie bevorzugen einen anderen Sozialdemokraten. Doch auch der hat ein Problem.

          1 Min.

          EU-Parlamentspräsident Martin Schulz liegt als SPD-Kanzlerkandidat einer Umfrage zufolge in der Gunst der Deutschen leicht vor Parteichef Sigmar Gabriel. Während 34 Prozent der Befragten Schulz als geeigneten Kandidaten bezeichneten, waren 30 Prozent von Gabriel überzeugt, ergab eine Meinungsumfrage von Infratest dimap für den ARD-Deutschlandtrend.

          Laut Umfrageergebnis hat Gabriel den höheren Bekanntheitsgrad, polarisiert aber auch stärker als Schulz. Als „ungeeigneten Kandidaten“ sahen den SPD-Chef 58 Prozent der Befragten. Schulz stieß bei 35 Prozent auf Ablehnung. Dafür gaben 26 Prozent der Befragten zu Schulz „kenne ich nicht, weiß nicht“ an, während nur 9 Prozent diese Antwort zu Gabriel gaben.

          In den Reihen von Grünen- und Linken-Wählern zieht Schulz deutlich größere Sympathien auf sich als Gabriel. Bei den CDU-Wählern kommt Gabriel auf eine Zustimmung von 32 Prozent, für Schulz liegt der Wert bei 35 Prozent

          Weitere Themen

          Fracking wäre eine Lösung

          FAZ Plus Artikel: Gas-Krise : Fracking wäre eine Lösung

          Noch vor dem Ukrainekrieg hielt eine Expertenkommission der Bundesregierung fest: Die Risiken des Frackings sind heute beherrschbar. Doch die Ampel tut so, als hätte es diesen Bericht nie gegeben. Und sie scheut den Konflikt mit Umweltaktivisten.

          Topmeldungen

          Hat Erinnerungslücken: Bundeskanzler Scholz

          Scholz und die Cum-ex-Affäre : Das schlechte Gedächtnis des Kanzlers

          Am Freitag sagt Olaf Scholz vor dem Untersuchungsausschuss zur Cum-ex-Affäre in Hamburg aus. In ernste Bedrängnis wird ihn das kaum bringen. Es bleibt ein fader Beigeschmack.
          Sicher ist sicher: Ein verschlossenes Bohrloch in Barnstorf

          Gas-Krise : Fracking wäre eine Lösung

          Noch vor dem Ukrainekrieg hielt eine Expertenkommission der Bundesregierung fest: Die Risiken des Frackings sind heute beherrschbar. Doch die Ampel tut so, als hätte es diesen Bericht nie gegeben. Und sie scheut den Konflikt mit Umweltaktivisten.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.