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Schwerwiegende Folgen : Lasst die Schulen offen

  • -Aktualisiert am

Masken schützen im Unterricht: Grundschüler und Grundschülerinnen in Frankfurt (Oder) Bild: dpa

Auch im Kampf gegen das Coronavirus muss das Wohl von Kindern und Jugendlichen beachtet werden. Schulschließungen sind nicht mehr zu rechtfertigen.

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          Mit der Leichtigkeit des Schulalltags ist es selbst in den fünf Ländern vorbei, die an diesem Montag und in den nächsten Tagen mit der Schule beginnen. In den europäischen Nachbarländern mit weit höheren Infektionszahlen wie in Frankreich sind die Altersgruppen der zehn bis 19 Jahre alten Jugendlichen und der 20 bis 29 Jahre alten jungen Erwachsenen am stärksten betroffen. In einer der bisher als Risikogebiet ausgewiesenen französischen Regionen liegen die Neuinfektionen in dieser Altersgruppe bei über 2400 binnen einer Woche unter 100.000 Einwohnern. Wer solche hohen Werte sieht, fragt sich, warum hierzulande nicht offensiver über kostenpflichtige Tests für Studenten und Hochschulangehörige sowie für junge Erwachsene in der Ausbildung nachgedacht wird.

          Auch wenn die Inzidenzen in Deutschland viel stärker als bei den Nachbarn gesunken waren, fürchten viele Schulpolitiker Infektionen unter den ungeimpften Kindern und Jugendlichen in den Schulen. Kinder erkranken in der Regel nicht schwer, aber sie können unter belastenden Long-Covid-Folgen leiden. Sowohl in Mecklenburg-Vorpommern als auch in Schleswig-Holstein, Hamburg, Berlin und Brandenburg hatten alle Lehrer die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Interne Abfragen der Ministerien ergaben eine Impfquote von knapp neunzig Prozent unter den Lehrern.

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