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Digitalpakt : Die Schulen warten auf Milliarden

Im digitalen Zeitalter ankommen: Schulen sollen künftig besser ausgestattet werden Bild: dpa

In Sachen Schule darf sich der Bund eigentlich nicht einmischen. Doch nun tut er es doch – die Digitalisierung der Schulen lässt zu lange auf sich warten.

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          In dieser Woche hat der Bundestag das Grundgesetz geändert. Das passiert selten. Im nächsten Frühjahr gibt es das Grundgesetz seit siebzig Jahren, der Respekt davor ist groß. Schon deshalb wird es nicht eben mal so geändert. Ohnehin braucht man dafür eine Zweidrittelmehrheit im Bundestag, aber auch im Bundesrat. Die große Koalition ist von so einer Mehrheit weit entfernt. Für die aktuelle Grundgesetzänderung benötigte sie deshalb die Hilfe von FDP und Grünen.

          Frank Pergande

          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Genaugenommen ging es sogar um mehrere Änderungen. Sie sollen den Weg bahnen, damit der Bund zusammen mit den Ländern den Gemeinden helfen kann. Bei den Schulen, im Wohnungsbau und beim Nahverkehr. Es geht um viele Milliarden, die der Bund dafür ausgeben will. Seit dem Ende der Sommerpause wurde darüber verhandelt, in der Koalition selbst, aber auch zwischen Koalition und Opposition. Dabei ging es immer um einen Knackpunkt: die Schulen. Für sie hat sich der Bund den Digitalpakt ausgedacht, ein Programm, um ihnen den Weg in das digitale Zeitalter zu öffnen. Mit Laptops, Tablets und Schul-Clouds.

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