https://www.faz.net/-gpf-9n7hb

Pläne der Bundesregierung : Die Natur des Wolfes

Er fasziniert die einen und versetzt die anderen in Angst und Schrecken: der Wolf. Bild: dpa

Die große Koalition hat sich in Sachen Wolf gegen Schaf auf einen Kompromiss geeinigt. Der Streit um Schützen oder Abschießen wird aber weitergehen.

          In Sachen Wolf gegen Schaf und Mensch hat nun immerhin die große Koalition zu einem Kompromiss gefunden. Künftig soll, wenn Nutztiere gerissen wurden, der Abschuss von Wölfen erlaubt sein, ohne dass ihnen wie in einem Fernsehkrimi die individuelle Beteiligung an der Tat nachgewiesen werden muss, etwa mit einem DNS-Vergleich.

          Da die „Entnahme“ der Wölfe „bis zum Ausbleiben von Schäden“ möglich sein wird, kann das zu einer deutlichen Dezimierung eines Rudels führen. Dennoch werden, solange es Wölfe in deutschen Landen gibt, auch in Zukunft Schafe und andere Weidetiere gerissen werden.

          In einem dichtbesiedelten Land mit einer intensiv betriebenen Landwirtschaft ist das nicht zu vermeiden, will man nicht alle Schafe oder alle Wölfe in hermetisch abgeriegelte Reservate pferchen.

          Auch großzügige Entschädigungen für gerissene Lämmer werden dem Streit zwischen den Wolfsschützern und den Nutztierhaltern das Emotionale nicht nehmen. Es ist die Natur des Wolfes, die die einen fasziniert und die anderen in Angst und Schrecken versetzt.

          Weitere Themen

          Lambrecht warnt vor Rechtsextremismus Video-Seite öffnen

          Künftige Justizministerin : Lambrecht warnt vor Rechtsextremismus

          Der „unfassbare Mord“ an dem Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke zeige, dass die Verteidigung des Rechtsstaates aktueller denn je sei, sagte die SPD-Politikerin Christine Lambrecht, die von der Parteiführung als kommende Justizministerin vorgestellt wurde.

          Der Kampf gegen die Braunkohle Video-Seite öffnen

          Aktivisten von „Ende Gelände“ : Der Kampf gegen die Braunkohle

          Im rheinischen Braunkohlerevier stehen die Zeichen dieser Tage auf Protest. Aktivisten der Initiative „Ende Gelände“ haben zu verschiedenen Protestaktionen aufgerufen. Nun hat sich auch die Schülerbewegung „Fridays for Future“ mit „Ende Gelände“ solidarisiert.

          Topmeldungen

          Zu viel? Hundert Gramm Ei enthalten rund 373 Milligramm Cholesterin. Hundert Gramm Schinken rund 55 Milligramm.

          FAZ Plus Artikel: Cholesterin : Böses Ei, gutes Ei

          Lieber Müsli statt Croissant und Ei? Einer der hartnäckigsten Ernährungsmythen ist der vom schädlichen Cholesterin im Essen. Doch wie schlimm ist der fetthaltige Naturstoff wirklich?
          Die Runde bei Maischberger

          TV-Kritik: „Maischberger“ : Merkel for Future?

          Ist Friedrich Merz der lachende Dritte in der Frage um die Kanzlerkandidatur? In der Runde um Sandra Maischberger konnte er seine Ansichten zum Umgang mit der AfD jedenfalls schon einmal kundtun. Daneben wurden unter anderem der Klimawandel und der Mord an Regierungspräsident Walter Lübcke diskutiert.

          Bundesliga-Transfermarkt : So plant der FC Bayern ohne Hummels

          Mit Mats Hummels’ Abgang bauen die Münchner ihren Kader weiter um. Und das soll noch längst nicht alles gewesen sein. Denn es gibt beim FC Bayern weitere spannende Personalien in diesem Transfer-Sommer.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.