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Bundestagswahl 2021 : Scholz bewirbt sich um Potsdamer Direktmandat

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Will bei der kommenden Bundestagswahl ein Direktmandat in Potsdam holen: Olaf Scholz (Archivbild) Bild: EPA

Um das Direktmandat wird Scholz unter anderem gegen Grünen-Chefin Annalena Baerbock kämpfen. Ob er sich um die Kanzlerkandidatur bewirbt, ließ der SPD-Politiker offen.

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          Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) bewirbt sich bei der Bundestagswahl 2021 um ein Direktmandat in Potsdam. Der Vizekanzler verkündete seine Kandidatur am Freitag in der SPD-Zentrale in der brandenburgischen Hauptstadt, wie eine Parteisprecherin sagte. Demnach lebt er seit 2018 in Potsdam.

          Scholz wird dort unter anderem gegen Grünen-Chefin Annalena Baerbock und FDP-Generalsekretärin Linda Teuteberg um das Direktmandat kämpfen. Bei der Bundestagswahl 2017 hatte die SPD-Kandidatin Manja Schüle (26,1 Prozent der Erststimmen) den Wahlkreis 61 knapp vor ihrer CDU-Konkurrentin Saskia Ludwig (24,9 Prozent) gewonnen. Schüle ist seit dem vergangenen Jahr Wissenschaftsministerin in Brandenburg und schied im Dezember aus dem Bundestag aus.

          Scholz ist mit der brandenburgischen Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) verheiratet. Er ist seit März 2018 Bundesfinanzminister und Vizekanzler. Zuvor war er Erster Bürgermeister von Hamburg, wo er bis heute einen Wohnsitz hat. Der 61-Jährige gilt als möglicher Kanzlerkandidat der SPD.

          Ob er anstrebt, als solcher in die Wahl zu ziehen, ließ Scholz noch offen. „Die SPD wird dann stark sein, wenn sie zusammenhält“, sagte er. Die Parteivorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans, Bundestagsfraktionschef Rolf Mützenich und er stimmten sich eng ab und gingen harmonisch bei den Fragen vor, wie das Land vorangebracht werden könne. „Deshalb können Sie davon ausgehen, dass wir auch in dieser Frage an einem Strang ziehen werden.“ Dazu gehöre, dass sie „alles gemeinsam machen zum richtigen Zeitpunkt“. Die SPD liegt im jüngsten ZDF-Politbarometer bei 15 Prozent.

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