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Corona-Krise : Scheuer: Milliardenhilfe für Öffentliche Verkehrsmittel nötig

  • Aktualisiert am

Eine Straßenbahn der Linie M10 fährt auf der Warschauer Brücke im Berliner Bezirk Friedrichshain zum Endhaltepunkt Bild: dpa

Die Pandemie bremst die Mobilität aus. Busse und Bahnen sind leer, nicht nur weil Pendler im Homeoffice bleiben. Den Verkehrsbetrieben brechen Einnahmen weg – springt der Bund jetzt noch mal ein?

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          Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer dringt auf weitere Finanzhilfen für den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wegen der Corona-Krise für dieses Jahr. „Mit noch einmal einer Milliarde Euro können wir den umweltfreundlichen ÖPNV weiter leistungsfähig und zuverlässig am Laufen halten“, sagte der CSU-Politiker. Dies stärke das Vertrauen und mache das System insgesamt zukunftsfest.

          Angesichts deutlich gesunkener Fahrgastzahlen in Bussen und Bahnen machen den Verkehrsanbietern starke Einnahmeausfälle zu schaffen. Der Bund hatte im vergangenen Jahr schon 2,5 Milliarden Euro zusätzlich bereitgestellt – über die jährlichen Regionalisierungsmittel hinaus, die in diesem Jahr auf knapp 9,3 Milliarden Euro steigen. Mit dem Geld können Länder und Verkehrsverbünde Verkehrsangebote bestellen. Die Länder haben bereits gefordert, den „Rettungsschirm“ für den ÖPNV zu verlängern und um eine Milliarde Euro aufzustocken.

          Scheuer sagte, auch Klimaschutz im Verkehr beginne vor der Haustür beim Einsteigen in den öffentlichen Nahverkehr. Ein gutes ÖPNV-Angebot sei dafür eines der wichtigsten Instrumente.

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