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Engpass beim Testen : Scheitert der „Exit“ an der Labor-Logistik?

Abstrich zur Corona-Analyse: Ein Mann lässt sich in Köln auf den Erreger Sars-CoV-2 testen. Bild: Reuters

Die Ärztekammer verlangt, dass viel mehr Menschen auf Corona getestet werden – doch der Verband der Laborärzte hält das für nicht machbar. Schuld sind fehlende Testkapazitäten. Und deren Ausbau braucht Zeit.

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          Dass die Sache nicht gerade einfach wird, ist den Fachleuten im Bundesinnenministerium durchaus bewusst. Es brauche „innovative Lösungen“, um deutlich mehr Menschen als derzeit auf das neuartige Coronavirus testen zu können, heißt es in einem internen Bericht. Denn um das Virus zu kontrollieren, müsse man zuerst wissen, wie viele Menschen sich bereits angesteckt haben – die Dunkelziffer dürfte hoch sein.

          Sibylle Anderl

          Redakteurin im Feuilleton.

          Kim Björn Becker

          Redakteur in der Politik.

          Christian Geinitz

          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Um möglichst alle Infizierten zu entdecken, müsse die Zahl der Tests deutlich erhöht werden, wird in dem Papier vorgerechnet. Bis zu 200.000 Tests jeden Tag seien nötig, um sich ein genaues Bild zu verschaffen. Vorbild ist Südkorea – dort wurde die Bevölkerung massenhaft auf Sars-CoV-2 getestet.

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