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Saskia Esken im Interview : „Wir werden das Zwei-Prozent-Ziel nicht in jedem Jahr erreichen“

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken demonstrierte einst an der Seite von Olaf Scholz gegen die Aufrüstung. Bild: dpa

Die SPD-Vorsitzende Saskia Esken spricht im F.A.Z.-Interview über die Uneinigkeit ihrer Partei in Rüstungsfragen, die faschistische Rhetorik Wladimir Putins und ihren Genossen Gerhard Schröder.

          8 Min.

          Frau Esken, Sie haben mal gesagt, in Ihrer Jugend in den Siebzigern sei Ihnen die SPD nicht links genug gewesen. Wie links waren Sie denn damals?

          Justus Bender
          Redakteur in der Politik der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Konrad Schuller
          Politischer Korrespondent der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Ich bin in einem sozialdemokratischen Elternhaus aufgewachsen. Das hat mich sehr früh politisiert, Demonstrationen für den Frieden, gegen Atomkraft und vor allem der Kampf gegen rechts, das waren meine Schwerpunkte damals, und das ist mir auch heute noch wichtig.

          Waren Sie auch gegen die Nachrüstung der NATO, die der SPD-Kanzler Schmidt damals vorantrieb?

          Ja. Ich war bei den Großdemonstrationen im Bonner Hofgarten Anfang der Achtzigerjahre dabei. Auch Olaf Scholz war vor vierzig Jahren dort, aber damals wussten wir noch nichts voneinander.

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