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CDU-Chef Armin Laschet

Vorstandssitzung der CDU : Laschet fordert Entscheidung noch heute Abend

In der CDU-Vorstandssitzung dringt Armin Laschet auf eine schnelle Entscheidung in der Kandidatenfrage. Am Abend prallen dann Unterstützer des CDU-Chefs und des CSU-Chefs Markus Söder aufeinander - mit offenem Ausgang.

Söder oder Laschet? : Eigentümlich inhaltsleer

Zwei Politiker zogen in einen Wettkampf, der keine Spielregeln hat. Nicht der Streit ist darum das Problem, sondern seine Formlosigkeit auf offener Bühne.
Frankfurt: Rettungswagen im Einsatz

Notfallmedizin : Trauma und Wirklichkeit

In der Notfallmedizin haben Kliniken über Jahre Patientendaten zusammengetragen, um Leben zu retten. Doch der Datenschutz gefährdet das Projekt. Das Bundesgesundheitsministerium könnte helfen, scheint aber überfordert zu sein.
Kanzlerkandidatin: Annalena Baerbock am Montag in Berlin

Kanzlerkandidatin Baerbock : Die Bühne gehört ihr

Anfangs stand sie im Schatten ihres beliebten Ko-Vorsitzenden Robert Habeck. Das ist nun vorbei. Die frisch gekürte Kanzlerkandidatin gibt mit feinen Spitzen einen Vorgeschmack auf den kommenden Wahlkampf.

Kanzlerkandidatin Baerbock : Die grüne Zauberin

Noch ist die erste Kanzlerkandidatur der Grünen ein Anfang, dem ein Zauber innewohnt. Der könnte für Annalena Baerbock schnell zum bloßen Budenzauber werden.

Nawalnyj und die Ukraine : Wovor hat der Kreml Angst?

Der Vernichtungswille des Kremls, der sich an dem russischen Oppositionellen Nawalnyj austobt, wirft ebenso Fragen auf wie der große Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine.

Chinas Impfstrategie : Mehr Hard als Soft Power

China tut so, als sei seine Impfstoffdiplomatie wohltätig und selbstlos. Das ist sie aber nicht. Zum Reputationsrisiko könnte sie werden, wenn Peking die geweckten Erwartungen nicht erfüllen kann.

Kanzlerkandidatin Baerbock : Grünes Meisterstück

Mit der geräuschlosen Kür von Annalena Baerbock zur ersten Kanzlerkandidatin der Grünen hat die Parteiführung ihr Meisterstück abgeliefert. So viel Harmonie war nie – aber auch noch nie so viel Wille zur Macht.

Geschlossene Parteireihen : Sind die Grünen die neuen Schwarzen?

Die Grünen haben verstanden, dass sie mit Geschlossenheit weit kommen können. Die Union beneidet sie in diesen Tagen darum. Früher waren sie doch der Kanzlerwahlverein.

Kreml gegen Nawalnyj : Die Eliminierung der Opposition

Das Vorgehen gegen Alexej Nawalnyj und dessen Anhänger zeigt die zynische Skrupellosigkeit der russischen Machthaber. Auf diese Entwicklung muss der Westen deutlich reagieren.

Gedenken an Corona-Opfer : Überfällige Geste

Wie andere Nationen zuvor hat nun auch Deutschland in einer zentralen Gedenkfeier um die bisher 80.000 Corona-Toten getrauert. Das ist eine überfällige Geste, denn hinter den anonymen Zahlen verbergen sich viele Einzelschicksale.

Sicherheitsgarantie für Japan : Alle wissen jetzt, woran sie sind

Chinas Dominanzstreben und seine militärischen Drohungen gegen Taiwan mehren auch die Nervosität in Tokio. Da wirkt die Bekräftigung der amerikanischen Sicherheitsgarantie für Japan beruhigend und stabilisierend.

K-Frage der Union : Der entspannte Herr Söder

In einem Auftritt vor der Presse gibt sich CSU-Chef Markus Söder auffallend konziliant und bekundet „Respekt vor allen Gremien“ der CDU. Sieht so jemand aus, der fürchten müsste, dass sich die Schwesterpartei am Abend gegen ihn ausspricht?
Moderne Demokratie: Was hört er aus der CSU? Jawoll, Chef! Dein Wille geschehe!

Fraktur : Unionsvölker, hört die Signale!

Nach Söders Diagnose ist die CDU-Führung taub wie eine Nuss. Die Schwesterpartei der CSU braucht eine Abteilung Horch und Guck.

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  • Eberhard Zorn, Generalinspekteur der Bundeswehr, und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), bei einer Pressekonferenz im März 2020

    Kramp-Karrenbauer zum KSK : „Generalinspekteur Zorn hat Fehler gemacht“

    In der jüngsten Debatte über das KSK gesteht die Verteidigungsministerin Fehler ihres Generalinspekteurs ein. Der habe das Parlament nicht ausreichend informiert. Berichte über eine Ablösung von Kommandeur Kreitmayr weist sie als „Fake News“ zurück.
  • Jens Spahn am Mittwoch im Bundestag

    Jens Spahn im Bundestag : Doch kein Bummler

    Neu zugelassene Corona-Selbsttests geben Anlass zu Optimismus. Das gilt auch für Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, der zuletzt verstärkt unter Beschuss gekommen war.
  • Plötzlich deutlich: Armin Laschet, Ministerpräsident in NRW und CDU-Vorsitzender.

    Kanzlerkandidatur der Union : Laschet will es

    Scholz ein „Apparatschik der SPD“? Das klingt ja fast schon wie Helmut Kohl. Für einen Ministerpräsidenten gehört sich solche Polemik eigentlich nicht. Als Kanzlerkandidat aber schon.
  •  „Ich möchte Corona nicht bekommen und tue vieles, um es zu verhindern“: Angela Merkel im Gespräch mit der F.A.Z.

    „Sinnvolle Impf-Reihenfolge“ : Merkel gegen Vorzugsbehandlung für Geimpfte

    Sollte sich die Bundesregierung vorzeitig impfen lassen? Die Bundeskanzlerin lehnt das für sich ab. Die Impf-Priorisierung sei richtig, sagt Angela Merkel im Gespräch mit der F.A.Z. Wenn es mehr Impfstoff gebe, werde man aber auch das flexibler handhaben können.
  • Das Divi-Intensivregister meldet am Mittag  2955 Covid-19-Intensivpatienten.

    Intensivmediziner warnen : „Unsere Hauptsorge ist die britische Mutante“

    Auf den Intensivstationen liegen so wenige Covid-19-Patienten wie seit Anfang November nicht. Kein Grund zur Entwarnung, sagt Intensivmediziner Karagiannidis. Alles hänge davon ab, dass möglichst schnell möglichst viele geimpft würden.
  • Gefährlich über den Tod hinaus: Ein Sarg wird gekennzeichnet

    Corona-Todesfälle : „An“ oder „mit“ dem Virus gestorben?

    Führt das Virus zum Tod der Menschen, oder sterben die Infizierten an anderen Erkrankungen? Diese Frage ist entscheidend, um zu klären, wie schlimm es gerade in Sachen Corona steht.
  • Hilfe im Gegenzug für Ausbeutung: Straßenkindern wurde Unterschlupf geboten, dann wurden sie missbraucht.

    Sexueller Missbrauch : Abgründe eines Tätermilieus

    Kommunen, die Missbrauch duldeten, „Sorgentelefone“, deren Betreiber Kinder ausbeuteten und Reiseführer, die Stundenhotels auflisteten: Eine Vorstudie hat pädosexuelle Netzwerke in Berlin untersucht und ist zu erschreckenden Ergebnissen gekommen.
  • In der Hochphase der Salafisten verteilten junge Extremisten Koran-Exemplare in deutschen Fußgängerzonen, wie hier 2012 in Hannover.

    Urteil gegen Abu Walaa : Dschihadismus auf dem Rückzug

    Aus Angst vor dem nächsten Einzeltäter spricht es kaum jemand laut aus – aber der Kampf gegen den islamistischen Terror in Deutschland ist ein Erfolg.
  • Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manfred Lucha (Grüne)

    Gesundheitsminister Lucha : Die Kritik hört nicht auf

    Gleich mehrfach muss sich Baden-Württembergs Gesundheitsminister Versäumnisse im Corona-Krisenmanagement vorwerfen lassen. Wird Manfred Lucha für den Ministerpräsidenten zur Belastung im Wahlkampf?
  • Abu Walaa unterhält sich durch die Sicherheitsglasscheibe mit einem seiner Verteidiger

    Urteil im Abu-Walaa-Prozess : Der Statthalter des IS

    Wenn an diesem Mittwoch das Urteil gegen den „Prediger ohne Gesicht“ gesprochen wird, endet mehr als ein Strafprozess. Für die Anklage steht fest: Abu Walaa war die zentrale Figur eines Netzwerks, das junge Dschihadisten für den „Islamischen Staat“ rekrutierte.
  • Fläschchen mit dem Impfstoff von Astra-Zeneca werden gekühlt.

    Reihenfolge neu regeln : Wenn Astra-Zeneca-Impfstoff liegen bleibt

    Es sei irrational, ein bestimmtes Vakzin abzulehnen, sagt der Chef der Ständigen Impfkommission. Wenn aber schon Dosen übrig bleiben, solle man pragmatisch entscheiden. Auch Grundschul- und Kita-Personal sowie Berliner Wohnungslose können früher als geplant eine Astra-Zeneca-Impfung erhalten.
  • Stau an der Grenze zu Tirol in Kiefersfelden

    Seehofer und die Grenze : Bloß nicht wieder Watschenmann

    Horst Seehofer zeigt sich weiter unbeeindruckt von der Brüsseler Kritik an deutschen Grenzkontrollen. Die Fronten sind verhärtet. Wie konnte es so weit kommen?
  • Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki Anfang Februar

    Kirche und Missbrauch : Muss der Staat eingreifen?

    Die religionspolitischen Sprecher mehrerer Fraktionen kritisieren den Kölner Kardinal Woelki für dessen Rolle bei der Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs. Notfalls könne ein „Signal“ aus der Politik erforderlich sein.