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Rüstung : SPD gegen Fusion von Panzerherstellern

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Kampfpanzer Leopard 2 des deutschen Rüstungsherstellers Krauss-Maffei Wegmann Bild: dpa

In der F.A.Z. warnt der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Rainer Arnold, vor einer Fusion der Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann (KMW) mit dem französischen Konzern Nexter: Der „Leopard der Zukunft“ würde ein Franzose.

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          Die SPD spricht sich gegen eine Fusion der deutschen Panzerschmiede Krauss-Maffei Wegmann mit dem französischen Konzern Nexter aus. „Um von der starken französischen Präsenz nicht untergebuttert zu werden, müssen wir, wie die Franzosen, konsequent an nationalen Interessen festhalten und diese bei Zusammenschlüssen entsprechend verteidigen“, schreibt der verteidigungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Rainer Arnold, in einem Gastbeitrag für die F.A.Z.

          Die schlechten Erfahrungen mit Airbus dürften sich nicht wiederholen. „Nur harte Verhandlungen auf Augenhöhe und politische Begleitung führen zu Kompromissen, die auch deutsche Interessen wahren“, schreibt Arnold in der F.A.Z. Die geplante Fusion betreffe die Rüstungssparte in Deutschland insgesamt, viele mittelständische Zulieferer würden den Kürzeren ziehen.

          „Deutsche Sicherheitsinteressen sprechen eindeutig gegen die Fusion“, folgert der SPD-Politiker. Sie müsse ebenso verhindert werden wie das Ausschalten eines bisher erfolgreichen deutschen Konkurrenten. Mit der Fusion würde Krauss-Maffei Wegmann zunehmend ein französisches Unternehmen, und die auch mit Steuermitteln aufgebaute Technologie wandert ins Nachbarland ab. „Deutschland würde seinen Spitzenplatz unwiederbringlich verlieren.“ Und der „Leopard der Zukunft“ würde ein Franzose, schreibt Arnold.

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