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Roland Heintze : Hamburgs neuer CDU-Chef verspricht „klare Kante“

  • Aktualisiert am

Der neue Hamburger CDU-Chef Roland Heintze stellt seine Ziele vor. Bild: dpa

Nach der verheerenden Niederlage bei der Bürgerschaftswahl übernimmt der frühere Abgeordnete Roland Heintze den Vorsitz der Hamburger CDU. Sein Versprechen: Eine strikte Haltung in der Sicherheits- und Wirtschaftspolitik.

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          Gut sechs Wochen nach der verheerenden Niederlage bei der Bürgerschaftswahl hat die Hamburger CDU einen neuen Vorsitzenden. Der frühere Bürgerschaftsabgeordnete und Haushaltsexperte Roland Heintze erhielt auf einem Landesparteitag am Dienstag 147 von 159 gültigen Stimmen. Der 41 Jahre alte Politiker hatte mit Detlef Bandow-Tadsen einen Gegenkandidaten, der on vornherein als chancenlos galt.

          Bei der Bürgerschaftswahl Mitte Februar war die CDU nur auf 15,9 Prozent gekommen. Das ist das schlechteste Ergebnis der Partei in der Hansestadt. Der bisherige Parteichef, der Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg, hatte drei Tage nach der Wahl angekündigt, sein Amt zur Verfügung zu stellen.

          Sein Nachfolger Heintze verordnete der Partei einen klar wirtschafts- und sicherheitspolitischen Kurs. „Wir brauchen wieder klare Kante in der Ordnungspolitik in dieser Stadt“, sagte er. Daran habe es in der Vergangenheit gemangelt. Ähnlich strikt äußerte er sich zur Wirtschaftspolitik. „Es ist (...) Aufgabe der Partei, sich hier ganz klar zu positionieren und zu sagen: Der Wirtschaftsstandort Hamburg muss (...) gestärkt und ausgebaut werden.“ Vorgänger Weinberg und Spitzenkandidat Dietrich Wersich, der vor kurzem als Fraktionschef abgelöst worden war, hatten die CDU wie zu Zeiten von Bürgermeister Ole von Beust als liberale Großstadtpartei begriffen.

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