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Röttgen, Merz und Laschet : Wo ist der ruinöse Wettbewerb?

Helfer bauen 2017 an der Zentrale der CDU im Konrad-Adenauer-Haus das CDU-Logo für die Wahlparty zur Bundestagswahl auf. Bild: dpa

Führen die drei Bewerber um den CDU-Vorsitz einen ruinösen Wettbewerb, wie Annegret Kramp-Karrenbauer behauptet? An inhaltlichen Gegensätzen kann es nicht liegen. Ein Vergleich dreier programmatischer Texte für die F.A.Z.

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          Wenn es stimmt, was die amtierende CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer sagt, dass die drei Bewerber um ihre Nachfolge einen für die CDU „ruinösen Wettbewerb“ führten, muss man hinzufügen: An inhaltlichen Gegensätzen und am programmatischen Streit kann es nicht liegen. Die Texte, die Norbert Röttgen, Friedrich Merz und Armin Laschet in der F.A.Z. veröffentlichten, zeigen ein großes Maß an Übereinstimmung, aber dennoch bemerkenswerte Unterschiede.

          Jasper von Altenbockum

          Verantwortlicher Redakteur für Innenpolitik.

          Alle drei Kandidaten zeichnen zwar ein dramatisches Bild, aber nur Norbert Röttgen spricht von einer „Neuausrichtung“ der CDU. Für Laschet steht die CDU in einer Kontinuität als dem „Motor der Erneuerung“, während Merz „auf dem Fundament des Bestehenden“ Ideen entwickeln will, die mehr bieten müssten als ein „einfaches ,Weiter so‘“. Röttgen leitet daraus konkrete Forderungen ab: Die CDU müsse urbaner werden, sonst verliere sie auch auf dem Land; Frauen und Männer müssten in den Parteigremien paritätisch vertreten sein; die Partei müsse neue Formen finden, um junge Leute anzuziehen.

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