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Berlins China-Politik : Der mächtige neue Verbündete von Norbert Röttgen

Norbert Röttgen im Februar in Berlin Bild: Reuters

London wendet sich von Huawei ab, doch die Bundesregierung hält sich bedeckt zu Chinas Politik. Das sorgt für Kritik – auch aus den eigenen Reihen.

          4 Min.

          Norbert Röttgen hat einen mächtigen neuen Verbündeten. Keine Person, sondern gleich einen Staat. Ausgerechnet das Verhalten Großbritanniens, das der Europäischen Union den Rücken zukehrt, soll jetzt den Zusammenhalt Europas in einer Frage stärken, die dem Vorsitzenden des Auswärtigen Ausschusses des Bundestages sehr wichtig ist: dem Aufbau eines 5G-Mobilfunknetzes ohne chinesische Mitwirkung. Konkret: ohne die Firma Huawei.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Eckart Lohse

          Leiter der Parlamentsredaktion in Berlin.

          Nachdem London beschlossen hat, sein Mobilfunknetz ohne Huawei aufzubauen, sieht der CDU-Politiker Röttgen, der im Dezember zum Parteivorsitzenden gewählt werden will, Auswirkungen auf die deutsche und europäische Politik. Die britische Entscheidung zeige, dass sich bei kritischer Infrastruktur Sicherheit und Wirtschaft nicht mehr trennen ließen, sagte er der F.A.Z.

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