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Rheinland-Pfalz : Flughafen-Deal mit Chinesen vor dem Aus

  • Aktualisiert am

Innenstaatssekretär Randolf Stich (SPD, links) und der rheinland-pfälzische Innenminister Roger Lewentz (SPD, rechts) mit den potentiellen Käufern aus China (Archivbild). Bild: dpa

Der Verkauf des Flughafens Hahn an Investoren aus China ist offenbar gescheitert. Der rheinland-pfälzische Innenminister Lewentz rechnet mit einem Abbruch des Geschäfts.

          Nach schweren Turbulenzen steht der Verkauf des Hunsrück-Flughafens Hahn an einen chinesischen Käufer vor dem Scheitern. Nach einem Besuch in China „zeichnet sich ein Abbruch des Verkaufsprozesses mit dem Unternehmen SYT ab“, teilte Innenminister Roger Lewentz (SPD) am Mittwoch in Mainz mit. Ein Besuch von Staatssekretär Randolf Stich habe gezeigt, dass die Shanghai Yiqian Trading (SYT) bisher keine Unterlagen für eine Genehmigung zum Kauf von Anteilen des Flughafens bei der zuständigen Behörde in China eingereicht habe. Das widerspreche Angaben des Käufers und seiner Anwälte gegenüber dem Land.

          „Der von mir nach Schanghai entsandte Staatssekretär Randolf Stich und die ihn begleitenden Vertreter der KPMG haben mich darüber hinaus informiert, dass es begründete Zweifel an vorgelegten Unterlagen gibt“, erklärte Lewentz. Die Gespräche mit zwei Interessenten, die bisher nicht zum Zug gekommen waren, würden wieder aufgenommen.

          Vor einer Woche legte Lewentz das Verkaufsverfahren auf Eis, weil das chinesische Unternehmen eine Frist für eine Zahlung für Grundstücke am Airport hatte verstreichen lassen. Der Vertrag mit dem chinesischen Käufer ist schon unterschrieben, doch der rheinland-pfälzische Landtag musste noch zustimmen. Der Flughafen gehört zu 82,5 Prozent Rheinland-Pfalz und zu 17,5 Prozent Hessen.

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