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Reisewarnungen wegen Corona : Wie wird eine Region zum Risikogebiet?

Pandemie in der Luft: Eine Flugbegleiterin auf einem Flug von Kairo nach Scharm al Scheich Bild: dpa

Das Auswärtige Amt tüftelt an den neuen Regeln für Reisen während der Corona-Pandemie. Einige Warnungen könnten wegfallen. Aber das ist kein Grund für allzu große Freude mit Blick auf Herbst- und Winterferien.

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          Während Bundesgesundheitsminister Jens Spahn aktuell generell Ferienreisen im Herbst und im Winter in das Ausland für unklug hält, bereitet das Auswärtige Amt die Differenzierung seiner weltweiten Corona-Reisewarnung vor: Vom 1. Oktober an könnten demnach amtlicherseits die Bedenken gegen Reisen in einige Staaten entfallen. Das Auswärtige Amt dämpft aber vorab schon Hoffnungen, dass es viele sein werden; für die meisten Länder bleiben voraussichtlich die Warnungen wegen der Virus-Pandemie in Kraft. Am Freitagabend kamen sogar noch weitere Länder und Regionen dazu: Die Bundesregierung stufte die Tschechische Republik, Luxemburg und das österreichische Bundesland Tirol als Risiko-Gebiet ein.

          Johannes Leithäuser
          Politischer Korrespondent in Berlin.

          Die Reisewarnungen, die sich auf andere Gründe beziehen, etwa Kriminalität, Terrorgefahr oder weitere Gesundheitsgefahren wie die Ebola-Seuche, bleiben ohnehin bestehen und werden dann auf die jeweiligen Länder bezogen auch eigens ausgewiesen.

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