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SPD in der Krise : Warum tun die sich das an?

Baustelle SPD: Nach den Ergebnissen im Europawahlkampf will sich die SPD wieder stabilisieren. Viele meinen sogar: erneuern, am besten von unten. Bild: AFP

Die SPD ist mit 400.000 Mitgliedern immer noch die mitgliederstärkste Partei in Deutschland. Nach dem Desaster bei der Europawahl wollen viele an der Basis die Partei von unten her erneuern. Nur wie? Eine Reise durch die Provinz, auf der Suche nach Antworten.

          11 Min.

          Vielleicht sollte sich die SPD ein Beispiel an den Störchen nehmen. Mehr als zwanzig Jahre lang waren die ausgestorben und wurden dann mühevoll wieder angesiedelt. Mittlerweile sind sie wieder heimisch und alleine überlebensfähig, zumindest in Rheinland-Pfalz: 319 Brutpaare gab es hier im vergangenen Jahr. Rund 30 davon leben allein in Bornheim, einem kleinen Ort bei Landau in der Südpfalz, denn Störche gehen gerne dorthin, wo schon Störche sind, und in Bornheim fing alles an.

          Reiner Burger

          Politischer Korrespondent in Nordrhein-Westfalen.

          Peter Carstens

          Politischer Korrespondent in Berlin

          Mona Jaeger

          Redakteurin in der Politik.

          Stefan Locke

          Korrespondent für Sachsen und Thüringen mit Sitz in Dresden.

          Julian Staib

          Politischer Korrespondent für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland mit Sitz in Wiesbaden.

          Hier, im flachen südpfälzischen Land, mit seinen restaurierten Fachwerkhäusern und den Hügeln des Pfälzerwalds in der Ferne, hat der Verein „Aktion Pfalz-Storch“ seinen Sitz. Malu Dreyer, die rheinland-pfälzische SPD-Ministerpräsidentin, hat sich an diesem Tag für einen Besuch angekündigt. Die Ehrenamtlichen im „Storchenzentrum“ hatten damit gerechnet, dass sie absagt. Nach all dem, was in Berlin los ist. Aber dann kommt sie doch und bringt viel Zeit mit.

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