Gruppe um Prinz Reuß : Mutmaßlicher „Reichsbürger“ in Hunger- und Durststreik

Der frühere Bundeswehr-Oberst Maximilian E., der wegen Terrorverdachts in U-Haft sitzt, hat nach Angaben seiner Verteidiger aufgehört zu essen und zu trinken. Er wolle auf diese Weise aus dem Leben scheiden.
Der wegen Terrorverdachts inhaftierte ehemalige Bundeswehr-Oberst Maximilian E. ist nach Angaben seiner Strafverteidiger in einen Hunger- und Durststreik getreten. Sein Mandant habe am Vormittag des 12. April in der Justizvollzugsanstalt Landshut ein „Todesfasten“ begonnen, sagte Rechtsanwalt Alois Fuggenthaler zu „Zeit Online“. Er nehme keine Nahrung und keine Flüssigkeit mehr zu sich und wolle auf diese Weise aus dem Leben scheiden.
Sie hatte laut Bundesgerichtshof (BGH) bereits konkrete Vorbereitungen für einen Sturm auf den Reichstag getroffen. Ihre Mitglieder wollten laut einem am Donnerstag veröffentlichten BGH-Beschluss Regierungsmitglieder und Abgeordnete in Handschellen abführen.
Die Strafverteidiger des 64 Jahre alten früheren Offiziers E. beantragten wegen seiner ihrer Ansicht nach „dramatischen Lage“ einen Haftprüfungstermin. Ihr Mandant sei nicht mehr haftfähig. Eine Sprecherin der Bundesanwaltschaft wollte sich gegenüber „Zeit Online“ nicht zu dem Sachverhalt äußern.





