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Regierungsbildung : Steinmeier lädt Merkel, Seehofer und Schulz zum Gipfel

  • Aktualisiert am

Einbestellt: Der SPD-Vorsitzende Martin Schulz am Donnerstag bei Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Bild: dpa

Bundespräsident Steinmeier hat die Vorsitzenden von CDU, CSU und SPD zu einem Treffen eingeladen. In der SPD soll es danach Vorgespräche über eine große Koalition geben.

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          Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat die Parteivorsitzenden von CDU, CSU und SPD für die kommende Woche zu einem gemeinsamen Gespräch ins Schloss Bellevue eingeladen. Dabei solle es um die Lage nach dem Abbruch der Sondierungsgespräche für eine Jamaika-Koalition gehen, teilte das Bundespräsidialamt am Freitag mit. Der genaue Termin werde noch mitgeteilt. In der kommenden Woche will Steinmeier darüber hinaus die Fraktionschefs aller im Bundestag vertretenen Parteien sprechen.

          Nach dem Treffen von Merkel, Seehofer und Schulz beim Bundespräsidenten soll es nach FAZ.NET-Informationen Vorgespräche in den SPD-Gremien geben, in denen alle möglichen Regierungskonstellationen abgewogen werden sollen. Vorerst soll es keine Entscheidungen über eine offizielle Aufnahme von Sondierungs- oder Koalitionsgesprächen geben – erst auf dem SPD-Parteitag Anfang Dezember sollen die Gespräche formalisiert werden.

          Mit einer Aufnahme formeller Koalitionsverhandlungen zwischen Union und SPD wird erst nach der Weihnachtspause gerechnet. In der SPD ist eine neuerliche große Regierungskoalition mit der Union hoch umstritten, zumal der Parteivorsitzende Martin Schulz unmittelbar nach der Wahl Ende September angekündigt hatte, seine Partei werde für ein solches Bündnis nicht mehr zur Verfügung stehen. Seit dem Scheitern der Jamaika-Verhandlungen bröckelt in der SPD der Widerstand gegen ein solches Bündnis aber.

          Nach Jamaika-Scheitern : Druck auf SPD wächst

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