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Ermittlungen gegen „NSU“ : Razzia in mehreren Bundesländern

  • Aktualisiert am

Der Zwickauer Neonazi-Zelle werden zehn Morde in ganz Deutschland angelastet Bild: dapd

In Hessen, Thüringen und Sachsen hat die Polizei mehrere Wohnungen durchsucht. Die Ermittler suchen vor allem nach Spuren der Waffen, mit denen die Mordserie des NSU verübt worden war.

          Bei Ermittlungen gegen die rechtsextremistischen Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) hat die Polizei am Donnerstag Wohnungen und andere Räume in mehreren Bundesländern durchsucht. „Hessen war betroffen“, sagte ein Sprecher des Landeskriminalamtes in Wiesbaden der dpa. Weitere Angaben machte er nicht, weil die Bundesanwaltschaft zuständig sei.

          Die Chefermittler in Karlsruhe bestätigten nach einem Bericht von „Spiegel online“, dass sich die Razzia auf Räumlichkeiten in Hessen, Thüringen und Sachsen erstreckt habe. In Hessen und Thüringen hätten Beamte des Bundeskriminalamts vor allem nach Spuren der Waffen gesucht, mit denen die NSU-Terroristen ihre Taten begingen.

          Den inzwischen toten Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sowie ihrer mutmaßlichen Komplizin Beate Zschäpe wird der Mord an neun Männern türkischer und griechischer Herkunft und an einer Polizistin zur Last gelegt. Das Trio stammt aus Jena, lebte zuletzt aber in Zwickau.

          Der Abriss des Hauses soll im Mai abgeschlossen sein

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