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Fremdenfeindlichkeit : BKA sieht „Auftrieb“ bei Rechtsextremisten

  • Aktualisiert am

Neonaziaufmarsch am Brandenburger Tor im August 2014. Bild: dpa

Die rechte Szene in Deutschland wächst. Laut Medienbericht stellt das Bundeskriminalamt einen „spürbaren Anstieg“ fremdenfeindlicher Straftaten fest.

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          Das Bundeskriminalamt (BKA) verzeichnet nach Informationen der Zeitung „Welt am Sonntag“ einen signifikanten „Auftrieb“ in der rechtsextremistischen Szene. BKA-Präsident Holger Münch habe in einem vertraulichen Referat bei der Innenministerkonferenz von Bund und Ländern in Köln gesagt, bei den fremdenfeindlichen Straftaten stelle seine Behörde „bundesweit einen spürbaren Anstieg“ fest, berichtet die „WamS“ unter Berufung auf mehrere Konferenzteilnehmer.

          Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) rechnet dem Bericht zufolge fast 22.000 Menschen in ganz Deutschland zur rechtsextremistischen Szene. Mehr als ein Viertel davon werden als Neonazis eingestuft. Rund 10.000 Rechtsextremisten gelten als gewaltbereit.

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          Unser Autor: Martin Benninghoff

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