Der Mord an Maria L. wird im Internet ausgeschlachtet, um Stimmung gegen Flüchtlinge und Politiker zu machen. Selbst vor der Familie des Opfers machen rechte Hetzer keinen Halt.
Sogenannte „Reichsbürger“ erkennen die Bundesrepublik Deutschland nicht an. Die Frage, ob das Deutsche Reich mit dem Zusammenbruch des nationalsozialistischen Regimes 1945 ebenfalls unterging, ist aus historischer Sicht jedoch interessant.
Der NPD-Kommunalpolitiker war in Berufung gegangen. Doch das Urteil lautet wieder schuldig wegen Volksverhetzung. Und diesmal gibt es Gefängnis statt Bewährung.
Wagenknechts Verein hat zu vielen Politikfeldern etwas zu sagen, nur nicht zur Migrationspolitik. Weil sie den Vorwurf fürchtet, der AfD hinterherzulaufen? Dafür braucht es keine neue Partei.
Wieder hat es einen Zwischenfall mit einem „Reichsbürger“ gegeben, bei dem Polizeibeamte angegriffen wurden. Nach dem Mann wird nun gefahndet. Auch in Hessen musste die Polizei eingreifen und machte dabei einen brisanten Fund.
Sie greifen zu Waffen und sind gewalttätig: Der Verfassungsschutz könnte die „Reichsbürger“ schon bald deutschlandweit im Visier haben. Einfach wird das Unterfangen allerdings nicht.
Im September ist die sächsische Stadt wegen Auseinandersetzungen zwischen Flüchtlingen und Rechtsextremen in die Schlagzeilen geraten. Jetzt wurden in Bautzen abermals Flüchtlinge bedroht.
Amnesty International übt scharfe Kritik an Bundeskanzlerin Merkel: Entgegen ihrer Ankündigung gehe die Regierung nicht entschlossen gegen Rassismus in Deutschland vor. Im Gegenteil.
Die Polizei will entschlossen gegen „Reichsbürger“ vorgehen. Doch es werden immer mehr Fälle bekannt, wonach die eigenen Leute der Szene nahe stehen. Es gibt gar einen regionalen Schwerpunkt.
Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte hat eine Klage der NPD abgewiesen. Die Partei hatte behauptet, diskriminiert zu werden und keinen Rechtsschutz zu haben.
Politiker warnen, man müsse die „Reichsbürger“ ernst nehmen. Die hätten Verbindungen zu Pegida und der AfD und seien inzwischen eine Gefahr für die gesamte Gesellschaft.
Dramatischer Zwischenfall in Magdeburg: Eine Gruppe von Neonazis versuchte in Magdeburg eine Wache der Bundespolizei zu stürmen. Die Rechtsextremen konnten nur mühsam gestoppt werden.
Wieder kommt es zu einem Übergriff mit einem mutmaßlich rechtsextremen Hintergrund in Sachsen. Jugendliche sollen syrische Kinder sogar mit einem Messer bedroht haben.
Nach den Anschlägen in der Nacht setzt die Stadt ihr Sicherheitskonzept für die Einheitsfeier vorzeitig in Kraft. Die Polizei verteidigt sich auf Facebook gegen Kritik.
Die Kleinstadt kommt nicht zur Ruhe. Am Donnerstagabend versammelten sich hunderte Menschen im Stadtzentrum, darunter viele aus der rechten Szene. Sachsens Integrationsministerin Köpping nennt die Lage beängstigend.
Studenten feiern in Cottbus ihren Studienabschluss, plötzlich stürmen Maskierte die Party. Einige Tatverdächtige kommen laut Polizei aus dem rechtsextremen Spektrum.
In Bautzen ist die Gewalt zwischen Asylbewerbern und Einheimischen eskaliert. Stadt und Landkreis wollen nun durchgreifen - unter anderem mit einer Ausgangssperre für minderjährige Flüchtlinge.
Clemens Binninger ist Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschuss. Er kennt die Fakten und äußert nun eine schlimmen Verdacht. An die Ermittler stellt er eine klare Forderung.
Mit Klettergurten und Plakaten ausgestattet, protestieren rechtsradikale Aktivisten auf dem Brandenburger Tor. Das kriegerische Pathos dient dabei als Markenzeichen. Die Aktion kopiert Protestformen des politischen Gegners.
Die Besetzung des Brandenburger Tors durch rechtsradikale Aktivisten wirft die Frage der Sicherheit auf. Der Berliner Senat will nun für einen besseren Schutz des Wahrzeichens der Hauptstadt sorgen.
Mitglieder der rechten „Identitären Bewegung“ haben das Wahrzeichen der deutschen Hauptstadt besetzt. Die Gruppe wird seit längerem vom Verfassungsschutz beobachtet.
Lange Zeit wurden sie als Spinner belächelt. Doch nach dem Schusswechsel, den sich ein „Reichsbürger“ mit der Polizei lieferte, stellt sich die Frage: Welche Gefahr geht von einer Bewegung aus, die diesen Staat nicht anerkennt?
Die Pöbeleien gegen Bundespräsident Gauck während seines Besuchs in Sachsen haben womöglich strafrechtliche Konsequenzen. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung, ein bewaffneter Rechtsextremer wurde an einer Gewalttat gehindert.
Leipziger Forscher sehen die deutsche Gesellschaft alle zwei Jahre am Rande des Faschismus. Auch jetzt haben sie eine „enthemmte Mitte“ ausgerufen. Dabei ist es vor allem eine Gruppe, die enthemmt ist: sie selbst. Eine Analyse.
Brennende Fackeln und Pyrotechnik: Die Bremer Polizei rückt mit einem Großaufgebot an und nimmt am Samstagabend mehr als 40 Vermummte aus der rechten Szene vorübergehend fest.
Mit einem drastischen Vergleich hat Sigmar Gabriel die AfD attackiert. Der SPD-Chef fühlt sich durch Äußerungen von AfD-Funktionären an seinen verstorbenen Vater erinnert - einen überzeugten Nationalsozialisten.