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Rechtsextremismus : Ungeklärte Mordfälle werden neu untersucht

  • Aktualisiert am

Improvisierte Gedenktafel für Mehmet Turgut in Rostock: Auch Mecklenburg-Vorpommern meldete dem BKA ungeklärte Todesfälle mit möglicherweise rechtsextremem Hintergrund – darunter das Tötungsdelikt an Turgut, das dem NSU zugeschrieben wird. Bild: dpa

Das Bundeskriminalamt untersucht mehr als 40 unaufgeklärte Tötungsdelikte in Bayern auf einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund. Das berichtet der Bayerische Rundfunk.

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          Mehr als 40 Tötungsdelikte in Bayern aus den Jahren 1990 bis 2011 werden derzeit neu auf einen möglichen rechtsextremen Hintergrund geprüft. Ein Sprecher des bayerischen Landeskriminalamts (LKA) bestätigte am Montag einen Bericht des Bayerischen Rundfunks (BR). Zu einzelnen Fällen äußerte er sich nicht. „Wir machen ganz bewusst keine Angaben, welche Fälle das sind.“

          Die ungeklärten Taten seien Ende 2013 dem Bundeskriminalamt (BKA) gemeldet worden. Dort würden sie nun von Fachleuten untersucht, die auch im Fall des Nationalsozialistischen Untergrunds ermittelten. Laut Bayerischem Rundfunk liegt bei den Fällen ein Verdacht auf rechtsextremistische Täter nahe, etwa weil die Opfer Migranten, Moslems, Juden, Behinderte oder Homosexuelle waren.

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