https://www.faz.net/-gpf-whl0

Rechtsextremismus : NPD-Chef Voigt wegen Volksverhetzung angeklagt

  • Aktualisiert am

Udo Voigt (NPD) Bild: AP

Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und zwei weitere Funktionäre der rechtsextremistischen Partei wegen Volksverhetzung angeklagt. Vorgeworfen wird ihnen unter anderem, den Fußballprofi Patrick Owomoyela diskriminiert zu haben.

          1 Min.

          Die Staatsanwaltschaft Berlin hat den NPD-Vorsitzenden Udo Voigt und zwei weitere Funktionäre der rechtsextremistischen Partei wegen Volksverhetzung angeklagt. Ihnen wird unter anderem vorgeworfen, den Fußballprofi Patrick Owomoyela diskriminiert zu haben.

          Hintergrund ist ein vor gut zwei Jahren geführter Prozess. (Siehe auch: DFB und Owomoyela wehren sich gegen Rassismus) Die NPD hatte damals einen sogenannten WM-Planer mit dem Schriftzug „Weiß. Nicht nur eine Trikot-Farbe! Für eine echte NATIONAL-Mannschaft!“ versehen. Die Titelseite des WM-Planers zeigte neben dem Schriftzug auch einen Spieler mit der Trikotnummer 25. Das war damals Owomoyelas Spielnummer in der Nationalmannschaft.

          Owomoyela wurde in Hamburg geboren. Seine Mutter ist Deutsche, sein Vater stammt aus Nigeria. Owomoyela hatte zunächst eine einstweilige Verfügung gegen die NDP erwirkt, anschließend scheiterte die Partei vor dem Landgericht Berlin mit ihrem Widerspruch dagegen.

          Fußballer Patrick Owomoyela

          Weitere Themen

          Bundeskanzlerin Merkel zu Gast bei Erdogan Video-Seite öffnen

          Flüchtlingsabkommen : Bundeskanzlerin Merkel zu Gast bei Erdogan

          Um das Flüchtlingsabkommen fortzusetzen, reist Bundeskanzlerin Merkel in die Türkei. Bei dem Treffen soll es jedoch nicht nur um das milliardenschwere Abkommen, sondern auch um Menschenrechtsfragen gehen.

          Topmeldungen

          Schwäche der Parteien : Mehr Macht den Parlamenten

          Situationen wie in Thüringen wird es künftig öfter geben: Es findet sich keine Koalition mit einer Mehrheit im Parlament. Dadurch wird die Politik unübersichtlicher. Aber das muss nicht schaden – im Gegenteil.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.