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Islam-Gegner : Rechtsextreme Wählergruppe Pro Köln löst sich auf

  • Aktualisiert am

Rechtspopulisten von „Pro Köln“ demonstrieren in Köln gegen den Bau einer Moschee (Archivbild aus dem Juni 2007) Bild: dpa

Das rechtspopulistische Bündnis „Pro Köln“ machte Stimmung gegen den Islam – jetzt ist es am Ende. Mit seiner Auflösung ziehe es die Konsequenzen aus einer veränderten politischen Landschaft, hieß es.

          Die rechtsextreme Wählergruppe Pro Köln löst sich auf. Ein Antrag des Vorstandes für die sofortige Vereinsauflösung habe am Sonntag auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung 97,2 Prozent der abgegeben Stimmen erhalten, hieß es in einer auch auf Facebook veröffentlichten Pressemitteilung.

          Unklar war, wie viele Mitglieder anwesend waren und abgestimmt hatten. Die zwei bisherigen Pro-Köln-Ratsmitglieder nähmen ihre Mandate künftig als Parteilose wahr. Mit der Auflösung habe Pro Köln die Konsequenzen aus einer völlig veränderten politischen Landschaft gezogen.

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