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Syrer über Polen eingeschleust : Razzien gegen mutmaßliche Schleuser-Bande

  • Aktualisiert am

Eine Razzia in Berlin (Archivbild vom 14. Dezember 2017) Bild: dpa

Fast 200 Polizisten gehen in mehreren Bundesländern gegen mutmaßliche Schleuser vor. Eine syrisch-polnische Bande soll gewerbsmäßig Menschen aus Syrien über Polen nach Deutschland eingeschleust haben.

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          Rund 170 Beamte der Bundespolizei sind am Mittwochmorgen in mehreren Bundesländern gegen mutmaßliche Schleuser vorgegangen.

          Die Ermittlungen richteten sich gegen eine syrisch-polnische Bande, teilte die Bundespolizeidirektion Pirna in Sachsen über Twitter mit. Schwerpunkt der Durchsuchungen sei Berlin.

          Auch von einer Festnahme in der Hauptstadt war in einem Tweet die Rede.

          Ein Sprecher der Bundespolizei nannte auf Anfrage keine Details und kündigte weitere Informationen im Laufe des Vormittags an.

          Nach noch unbestätigten Informationen des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) geht es um einen polnisch-syrischen Familienverband, der gewerbsmäßig vor allem Menschen aus Syrien über Polen nach Deutschland eingeschleust haben soll.

          Dem Sender zufolge wurden in Berlin zwei Haftbefehle vollstreckt und acht Objekte durchsucht.

          Weitere Durchsuchungen gab es laut MDR in Nordrhein-Westfalen, im Saarland, in Sachsen-Anhalt, Niedersachsen, Baden-Württemberg und Bayern sowie in Polen. Es seien etwa Handys und elektronische Speichermedien sowie „erhebliche Vermögenswerte“ der Beschuldigten in Deutschland und Polen sichergestellt worden.

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